• Olanzapin (Zyprexa) ist ein hochpotentes atypisches Neuroleptikum das zu Zuckerkrankheit und starken Gewichtszunahme führen kann, mit vielen Nebenwirkungen


    Quelle: Flexikon (Olanzapin)


    Zulassungsstudie:

    Quelle: Ema Europa (Zyprexa)


    Zulassung:27/09/1996
    Stand:05-2013


    Häufige Nebenwirkungen:

    Quelle: Apotheken Umschau (Olanzapin)


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  • Ich nehme selber Olanzapin und bin sehr zufrieden damit, weil ich keine Nebenwirkungen davon habe wie Gewichtszunahme, oder Diabetis.


    Es macht sehr müde am Anfang und etwas träge doch mit der Zeit vergeht dass.


    Meine Empfehlung beim Olanzapin ist so wenig wie möglich davon einzunehmen, weil es schon auch in geringer Dosis sehr stark gegen den Wahn wirkt. Viele die Olanzapin nehmen brauchen keine hohe Dosis um einen guten Psychose Schutz zu haben. Dieses Medikament ist sehr effektiv, aber dennoch was ich zugeben muss ist, dass die meisten davon schnell zunehmen und dadurch ein anderes Medikament wollen, wobei man eigentlich bei geringer Dosis dieses Medikamentes gar nicht davon betroffen wäre.

  • Ich war auch sehr zufrieden mit Olanzapin , mal abgesehen von der Gewichtszunahme. Ich musste es leider absetzten , als ich nach 2 Jahren Einnahme Wasser in den Füssen bekommen habe.

  • Meine Erfahrungen mit Olanzapin: Gewichtszunahme (4-5 Kg), kein Diabetes, trotz Tabakkonsums, langsamer Herzschlag, Störung des Blutdrucks und der Verdauung, Blickkrämpfe (ich musste auf einen Punkt starren, und um das wieder zu normalisieren musste ich Lorazepam zur Beruhigung nehmen)


    Um die Liste der Nebenwirkungen zu vervollständigen, habe ich noch die gelegentlichen und anderen möglichen Nebenwirkungen gepostet:




    4.1.c Gelegentlich
    Abnahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Neutropenie), Langsamer Herzschlag, QT-Verlängerung (Veränderungen im EKG), Blutgerinnsel, wie eine tiefe Beinvenenthrombose oder Blutgerinnsel in der Lunge, Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Haarausfall, Harninkontinenz, erhöhte Werte des Enzyms Creatinphosphokinase, erhöhtes Gesamtbilirubin.
    4.1.d Andere mögliche Nebenwirkungen
    Die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden: Herzrhytmusstörungen (ventrikuläre Tachykardie/Herzflimmern), plötzlicher ungeklärter Tod, erniedrigte Blutplättchenzahl, erhöhte Werte des Enzyms alkalische Phosphatase, Krampfanfälle (wobei in den meisten Fällen bereits Krampfanfälle in der Vorgeschichte oder Risikofaktoren für Krampfanfälle vorlagen), Malignes Neuroleptisches Syndrom mit Symptomen wie Störung der Herzfrequenz, des Blutdrucks und der Verdauung sowie Schwitzen. Zusätzlich können Muskeltonus, Körpertemperatur und Bewusstsein ernsthaft beeinträchtigt werden. Änderung des Muskeltonus und unwillkürliche Bewegungen der Zunge, Lippen, des Gesichts, des Rumpfes und der Gliedmaßen. Krämpfe der Augenmuskulatur, die zu rollenden Bewegungen der Augen führen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Lebererkrankungen mit Gelbfärbungen der Haut und der weißen Teile des Auges, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Muskelerkrankung mit z.B. Schmerzen aufgrund eines schnellen Abbaus von Skelettmuskelgewebe. Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoazidose (Ketone im Blut und Urin) oder Koma. Erniedrigung der normalen Körpertemperatur. Allergische Reaktionen, z.B. schwere allergische Reaktionen (anaphylaktoide Reaktion), Schwellung von Mund und Hals (Angioödem), starker Juckreiz oder Nesselsucht. Verlängerte oder schmerzhafte Erektion.
    Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
    Wenn Sie plötzlich aufhören, Olanzapin einzunehmen, können Symptome wie Schwitzen, Schlafstörungen, Zittern, Angst, Übelkeit oder Erbrechen auftreten Ihr Arzt wird Ihnen daher möglicherweise vorschlagen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.
    Bei älteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen, extremer Müdigkeit, optischen Halluzinationen, Erhöhung der Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden einige Todesfälle berichtet.
    Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann "Olanzapin 1A Pharma 5mg Filmtabletten" die Symptome verschlechtern.
    Andere
    mögliche Nebenwirkungen: Entölte Phospholipide aus Sojabohnen, ein
    möglicher Bestandteil, können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen

  • Hatte keine Nebenwirkungen ausser Müdigkeit.. und diese war erwünscht. Auch wenn es viele Nebenwirkungen haben kann.. würde ich persönlich es als 2. Wahl betrachten.. und zwar aufgrund der guten antipsychotischen Wirkung. Wer das Glück hat durch Zyprexa nicht an Gewichtszunahme zu leiden.. die leider bei über 50% auftritt.. und für diejenigen, für die eher eine Sedierung erwünscht ist.. kann Zyprexa jedenfalls ein gutes Medi sein.

  • Olanzapin ist für mich ein gutes Medkament .Es schützt mich vor einer Psychose und ich kann dank des Olanzapin wieder normal denken.Leider hat es wie viele medis Nebenwirkungen,wie Diabetes und Gewichtszunahme.Ich versuche es zur Zeit abzusetzen,bzw.auszuschleichen.

  • Hat jemand Erfahrungen mit dem Absetzen von Olanzapin.Ich bin nämlich seit 3Tagen dabei es langsam auszuschleichen.Die Nebenwirkungen sind mir einfach zu schlimm.Ich versuche es alle 4 Wochen um 2,5mg zu reduzieren.Im Moment nehme ich im täglichen Wechsel 2,5mg und 5mg..Ich hoffe es klappt.
    LG Siddh

  • Ich nehme Olanzapin seit 2003 und bin froh es zu haben denn es stabilisiert mich sehr. Ich weiß aber daß besonders Frauen Olanzapin nicht so gut vertragen. Es kommt auf die Person an. Für jeden gibt es ein Neuroleptikum das hilft aber da muß der Arzt viel prüfen und probieren. Sagt es ruhig eurem Arzt wenn ihr mal ein Medikament nicht gut vertragt, er kann es euch nicht immer ansehen wie es euch geht. Ich nahm mal eine Weile lang Risperdal und das war gar nicht gut gewesen für mich, aber andere vertragen es sehr gut und kommen besser damit zurecht als mit Olanzapin.

  • Ich habe Olanzapin mal zu schnell reduziert und habe dann wieder angefangen nach einiger Zeit eine Psychose zu bekommen. Ich würde es mit dem ausschleichen ganz langsam machen, z.b alle drei Monate immer um 2,5mg runter und gucken wo die Grenzen sind. Wenn die Grenze erreicht ist und du bemerkst wieder Symptome würde ich es erst einmal so lassen und es wieder zu einem späteren Zeitraum versuchen weiter zu reduzieren, oder es ganz abzusetzen.