Was haltet ihr von Verschwörungstheorien?

  • Haben etwas Wahres an sich. Dazu sagt S. Freud: Auch der psychiatrische Wahn enthält ein Stückchen Wahrheit und die Überzeugung des Kranken greift von dieser Wahrheit aus auf die wahnhafte Umhüllung über.

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    Würdet ihr sagen das sind Automatisch kranke/verrückte Inhalte oder haben diese Verschwörungstheorien auch etwas wahres an sich?

    Ein verschwörungstheoretischer Wahn enthält sowohl kranke als auch wahre Anteile. Beides muss anerkannt und jeweils anders gehändelt werden.


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    alternative Medien

    Damit sollte man vorsichtig sein. Da wird auch vieles behauptet, ohne aussagekräfte Beweise zu haben. Vage Theorien werden zu Tatsachen hochstilisiert.

  • Ich denke Alternative Medien sind sehr Wichtig! Also eine Ganzheitliche Betrachtungsweise, da meiner Meinung der Mainstream zumindest bei mir meine wahnhafte Meinung wiedergespiegelt hat, also damit im Grunde das Wahnhafte sich eher steigert/getriggert wird. Also gibt schon Oppositionsblätter die Alternativ sind und das müssen ja keine Verschwörungstheoretiker sein, aber andere Meinungen und andere Denkansätze finde ich bei einem Wahn entscheidend oft muss man wirklich sehr viel wegblenden um einen Wahn als überwertige Idee selbst weiter mitzutragen, für eine politische Strömung kann meiner Meinung eine Psychose der Sprengstoff sein, also man denkt sich rein in etwas negatives was ohnehin einen nur triggert und man keine guten Antworten hat und macht durch den Gedanken daran Aufmerksam, also andere starren dann auch wie gebahnt oder beunruhigt darauf, von daher finde ich Mainstream eher ein Problem oder man sollte immer eben die andere Meinung versuchen ernst zunehmen, damit sich etwas Überwertiges abschwächt also kein Naiver Blick auf die Dinge wie die Bevölkerung die das nur am Rande mitbekommen, sondern das man sich umfassend mit seinen Problemen befasst und eine gesunde Herangehensweise im Geist findet an dingen die einen sonnst ständig aufwühlen, da eben der Mainstream im Grunde eine schädliche Meinung vertritt wie man selbst der am Anfang der Psychose eben diesen Dingen als Selbstverständlich traut, also das man das Misstrauen auf seine eigene Meinung Spiegelt und diesen Gedankendiskurs fördert.


    Auch Verschwörungstheorien können vielleicht schulen mit diesen Dingen die in der Psychose leichtfertig geglaubt werden einen Richtigen Umgang zu finden und Objektiv zu sehen wie der Verstand getäuscht werden kann was oft im realen eben auch der Fall ist und das vermutlich der Auslöser für Schizophrenie ist, das scheibst du ja an anderer Stelle ( Was glaubt ihr was Schizophrenie in Wahrheit ist? ) denke ich so Ähnlich @Recovery wenn ich das richtig aufgefasst habe.

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    Ich denke Alternative Medien sind sehr Wichtig!

    Auf jeden Fall. Es ist immer gut, sich ganzheitlich zu erkundigen und zu überprüfen, ob eigenes politisches Gedankengut nicht noch von anderen geteilt wird. Aber es gibt natürlich eine große Vielfalt an solchen Medien und dementsprechend auch einige unglaubwürdige, zwiespältige Webseiten. Solche waren es auch, denen ich früher blind gefolgt bin und dann immer paranoider und zurückgezogener wurde.


    Wegen Mainstream-Medien: Ich persönlich schaue zum Beispiel nur sehr selten Nachrichten, weil ich mich dabei zu viel aufrege. Man könnte allerdings auch sagen, dass das eine Form ist, um sich auszuklinken. In erster Linie ist es Abwehr, in zweiter Linie kann Wut Protest sein und dann als Drittes geht es auch um etwas Krankhaftes, Dysfunktionales. Ist komplex.

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    also man denkt sich rein in etwas negatives was ohnehin einen nur triggert und man keine guten Antworten hat und macht durch den Gedanken daran Aufmerksam, also andere starren dann auch wie gebahnt oder beunruhigt darauf

    Ja, ich denke auch, dass das eine Triebfeder bei vielen ist, also sich in etwas Zerstörerisches reinzudenken. Das betrifft einen auch niemals nur selbst, viele andere Leben sind damit verknüpft. Da, wo viele vielleicht konsequent ignorieren oder etwas gar als gegeben hinnehmen, denken einige sich gekränkt hinein, süchtig, das kann sich bis zum Wahnsinn und zur Desorganisiertheit aufschaukeln.


    Denke, wir teilen da viele Ansichten, Maggi. Aber wegen deiner Nazi-Ausmerzung, das Ganze scheint teilweise wirklich unglaubwürdig.

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    Auslöser für Schizophrenie

    Das ist schon eine ziemlich komplexe Geschichte. Man kann weder das eine noch das andere ausschließen.

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    Ja, ich denke auch, dass das eine Triebfeder bei vielen ist, also sich in etwas Zerstörerisches reinzudenken. Das betrifft einen auch niemals nur selbst, viele andere Leben sind damit verknüpft. Da, wo viele vielleicht konsequent ignorieren oder etwas gar als gegeben hinnehmen, denken einige sich gekränkt hinein, süchtig, das kann sich bis zum Wahnsinn und zur Desorganisiertheit aufschaukeln.

    Sucht ist ein gutes Thema, wo wir bei dem Nikotinentwöhnungsmittel Bupropion wären, damit kann ich mich viel besser von wahnhaften distanzieren sehe die Dinge realistischer kann besser Differenzieren, viele Psychopharmaka bewirken genau das Gegenteil und dann braucht sich keiner zu wundern wenn Betroffene die Lange verkehrt bewerten und quasi sich aufgrund dieser Sucht (da auch Wahn eine Sucht ist ähnlich wie Nikotinsucht) da kaum Gedanklich davon wegkommen.


    Im Grunde denke ich das weder Reinstressen noch völliges Ignorieren eine Lösung sind, man muss die Probleme innerlich verarbeiten überdenken, achtsam mit sich und andren umgehen, also auch die Probleme und Sorgen der Betroffenen ernst nehmen. Im Grunde braucht man um einen Wahn abzuschwächen einen Gesunden Ausgleich und realistische Sicht, man muss sich also Informationen suchen sein Weltbild verändern und an seiner Persönlichkeit arbeiten, also ich denke auch das Wissen und Erfahrungen weiterhelfen, da man mit 20-25 Jahren eben kaum Lebenserfahrung hat, wäre gerade eine psychologische Herangehensweise wichtig. Auch Psychoanalyse und so den Familienbaum zu analysieren kann denke ich dazu beitragen auf gewisse unverarbeitete Konflikte zu stoßen, bei mir wäre ein Punkt etwa das ich lange bei Ärzten war wegen Rückenproblemen und keine Hilfe fand was sich über Jahre zog und dann als ich mich in eine Klinik habe überweisen lassen habe ich die Antworten und Medikamente bekommen, also die wussten zumindest was hilft.
    Ich denke solche Erfahrungen in der Vergangenheit stoßen einen vor den Kopf und zeigen auf welche Schwierigkeiten da sind die ebenso andere betreffen, etwa auch ein zu lockerer Erziehungsstiel was Sicherheit betrifft kann Probleme machen, wo man zum Teil eben auch zu lieb den Kindern gegenüber ist und diese keinen Respekt haben oder es eben vermutlich immer auch erzieherische Defizite gibt. Dieses hineingeführt werden in problematischen Dingen ist meiner Meinung von Bedeutung, da man wenn man es selbst erlebt hat es beschreiben kann was verkehrt läuft und so eben erst eine Änderung daran stattfinden kann zum Besseren. Da Systeme die irgendwie auch völlig daneben funktionieren auch einen Selbsterhaltungstrieb haben also eine Art Faulheit sich einstellt.
    Ich finde die Psychiatrie sollte mit den Behörden und Staat insofern zusammenarbeiten das relevante Dinge die der Betroffene dort berichtet eben auf den Grund gegangen werden kann, also oft ist viel Zeug ganz daneben oder irreal Gleichnishaft aber es können auch reale Probleme Teil sein und etwa an krankhaften Zuständen bei Fachärzten kann man etwas ändern, Wissensaustausch und Brücken zu bauen.
    Als Beispiel hatte ich früher mal diese Probleme mit dem Rücken, dann wurde ich in der Klinik geholfen aber habe mich Ehrlichgesagt geschämt zum Facharzt zu gehen und ihm das ranzusagen was da verkehr gelaufen ist, weil ich ihn eben vertraut hatte und es sich eben um Respektpersonen handelt wo man ein kleines Licht ist, die Psychose ermächtigt einen vielleicht auch quasi größenwahnsinnige Vorstellungen krankhaft zu erleben, was Schaden kann aber eben auch positive Aspekte in sich hat da es auch ein Schutz Verteidigung nach Vorne ist wenn etwa solche Dinge daneben laufen damit man handlungsfähig ist, man bekommt dann Macht ob man möchte oder nicht und Machtmissbrauch wäre ein Punkt, warum sollte jemand in eine Psychose geschickt werden, wenn Erwachsene gewillt wären über ihre Fehler und Probleme nachzudenken diese Wahrzunehmen und Innovativ Vorbildlich zu sein, gäbe es vermutlich kaum psychisch Erkrankte.
    Aber man kann auch einfach sagen das auch durch die Psychiatrie Leute an die Macht kommen die weniger für solche Positionen geeignet sind, da die Betroffenen Denker eben Ruhig gestellt, für blöd verkauft und abgeschoben werden, also die Krankhafte Komponente sollte man beachten klar und vorsichtig sein, aber man könnte ja zuvorkommender sein indem man das was man weis Psychoanalytisch etwa versucht aufzuarbeiten, also einerseits die Vergangenheit und die Fehler des Betroffenen zu durchleuchten so das er da rankommt und was änder kann überdenken kann, aber auch das wahnhafte zukünftige zu reflektieren und für den Betroffenen mit nach Auswegen zu suchen, eine Lastenverteilung der Probleme die die psychisch erkrankten haben, könnte man als Geheimdienst/Behörde verstehen, der diese Informationen kritisch filtert den Betroffenen gegenüber aber auch der Probleme die da vielleicht relevant sein können.


    Ich denke man nutzt es aber eher zum Machtmissbrauch indem man Hypnose und dergleichen betreibt das Denken der Betroffenen versucht zu beeinflussen ohne diese die Klarheit zu geben ihre Gedanken zu reflektieren oder im Klaren darüber zu sein das da vielleicht auch Leute sein könne die sich nur krank stellen und einen manipulieren wollen, dieses Hinterlistige, was zum Teil schwer abschätzbar ist was wirklich sich hinter der Psychiatrie verbirgt ist ein Problem, es müsste offener mit den Betroffen umgegangen werden die Medikamente sollten nur eine Unterstützung sein. Die Sorgen etwa die man Wahnhaft haben kann können ja weniger die Eigenen sein oder Dinge in die man sich mit der Gesellschaft hineinbewegt hat, ich denke man und auch die behandlenden Ärzte arbeiten an sich und den Betroffenen gleichermaßen, man müsste die Dinge wo ein Mangel da ist im Denken mehr fördern einen Ausgleich schaffen.



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    Denke, wir teilen da viele Ansichten, Maggi. Aber wegen deiner Nazi-Ausmerzung, das Ganze scheint teilweise wirklich unglaubwürdig.

    Das war eine bewusste Übertreibung, trotzdem denke ich das Nazi Gedankengut weitergeführt worden ist wie etwa Zwangssterilisierung, laut Grundgesetzt verboten, aber SSRIs stellen auch eine verfeinerte hinterhältige Lösung dar, betroffenen das Leben schwer zu machen, meiner Meinung sind die Langzeitfolgen vor allem Riskant und diese führen zu Psychosen da gibt es Studien, vermutlich weil Serotonin unterschiedlich stark vorkommt und eine Wertungsfunktion von Informationen übernimmt und wenn man diese Medikamente längere Zeit einnimmt im Kopf Gleichmacherei stattfindet indem man irreales überbewertet und reales unterschätzt allgemein die Informatonsbewertung auch wegen diesen Suchtverhalten problematisch ist. Gleichmacherei kennen wir von Diktaturen.