"Wahrsager oder Wahnsinniger: Wer war Nostradamus wirklich?" web.de

  • Ich glaube schon daran, dass unser Hirn dazu fähig ist, die gegenwärtige Situation der Welt zu extrapolieren und dann zu sehen, was uns in naher Zukunft erwarten könnte. Es gibt ja auch immer wieder Prognosen von nahmhaften Gesellschaftswissenschaftlern. Viele Schriftsteller und Philosophen waren in ihrem Denken auch immer wieder der damaligen Zeit voraus. Die analysierten gesellschaftliche Problematiken, die bis heute anhalten (z.B. Georg Büchner mit seinem Geschichtsfatalismus oder Goethe mit der Erkenntnis, dass das Gute und Böse selbst in modernen Zeiten noch miteinander ringt, vielleicht bis in alle Ewigkeit). Einiges ereignet sich dann wirklich so, wie es prognostiziert wurde. Das nennen wir dann auf einmal "Prophezeiung". Einiges trifft aber auch gar nicht so ein, wie es die Analysen ergeben haben. Auch bei Nostradamus "Zukunftsversen" ist das zu Hauf so. Deswegen glaube ich nicht an Wahrsagerei. Nostradamus ist für mich eher eine Mischung aus Poet und Gesellschaftstheoretiker gewesen. Ich glaube an die kognitiven Fähigkeiten des Hirns, gegenwärtige Entwicklungen fokussieren oder sogar zukünftige Ereignisse "berechnen" zu können. Es handelt sich dabei aber nicht um Prophezeiungen, sondern um berechnete Szenarien, die wahrscheinlich eintreffen. Vorstellungen können eben auch wahr werden. Jeder kann solche "Vorhersagen" machen.

  • Ok, aber gewisse Dinge kann man allein mit normaler Auffassungsgabe unmöglich erraten also das berechnen müsste dann ja von einer spirituellen Quelle herkommen.


    Auch sollte man wenn man in diesen Wissen um die Zukunft ist die Zukunft ändern können das negative Ereignisse ausbleiben, also sich eine Alternative Zukunft ergibt. Das ist vielleicht der Sinn von Visionen, das man Zukünftiges in Naher und Weiter Zukunft vorausahnen kann und man dadurch die Möglichkeit erhält sich/die Gesellschaft so zu verändern das gewisse Ereignisse ausbleiben oder eben diesen lauf der Dinge so eintreten zu lassen. Wobei ja negative Visionen eher so einen warnenden pessimistischen Charakter haben.


    Die andere Möglichkeit wäre die der selbsterfüllenden Prophezeiung, also dadurch das die Menschen an so etwas glauben das diese Dinge realistisch/er werden, da sich Ängste verstärken und der Teufel an die Wand gemalt wird.

  • Zitat

    Ok, aber gewisse Dinge kann man allein mit normaler Auffassungsgabe unmöglich erraten also das berechnen müsste dann ja von einer spirituellen Quelle herkommen.

    Das ist die Frage. Gibt es Menschen, die aus uns unbekannten, verborgenen geistigen Quellen bestimmte Informationen schöpfen können? Ich weiß nicht, in welcher Zeit Nostradamus damals gelebt hat. Vielleicht gab es in seiner damaligen, aufgezeichneten Geschichte auch schon die Machtergreifung repressiver Herrscher, die nur Tod und Verderben bringen (z.B. in der Antike). Große Naturkatastrophen wurden bestimmt schon überliefert. Es kann sein, dass er angenommen hat, dass sich diese Ereignisse wiederholen werden und dann etwas willkürlich dafür bestimmte Zeitpunkte vorausahnte. Jedenfalls soll er auch viel mit Alchemie zu tun gehabt haben, was eigentlich auch Humbug war. Ich mein, die Vorstellung, aus einem Element ein anderes herstellen zu können, könnte irgendwann richtig sein bzw. real werden, wenn wir die technischen Möglichkeiten dazu haben, aber an sich war das eher magisches Wunschdenken. Die Frage ist demnach, warum wir überhaupt sowas können, wie Zukünftiges vorauszuahnen. Warum gibt es auch Religionen, die Dinge ausführen, die erst in der Zukunft flächendeckend gemacht werden (Altruismus)? Manche sehen darin spirituelle Fähigkeiten, eben Zukunftsvisionen. Manche sehen darin eher individuelle Leistungen des Gedächtnisses, also vorausplanendes Verhalten (Frontalhirn). Was letztendlich zutrifft, kann man vielleicht jetzt noch nicht beantworten. Solang kann man eine Erklärung für sich als Wahrheit annehmen.

    Zitat

    Das ist vielleicht der Sinn von Visionen, das man Zukünftiges in Naher und Weiter Zukunft vorausahnen kann und man dadurch die Möglichkeit erhält sich/die Gesellschaft so zu verändern das gewisse Ereignisse ausbleiben oder eben diesen lauf der Dinge so eintreten zu lassen.

    Die Menschheit war an den brisanten Punkten in der Geschichte gar nicht dazu fähig, kommende negative und grausame Entwicklungen zu umgehen. Ich denke da besonders an die Weltkriege. Also die Menschheit kommt immer einen Schritt zu spät. Sie betreibt keine Prophylaxe. Insofern ist es wohl richtig, wenn man sagt, dass das, was einige als Hiobsbotschaften sehen, schlichtweg zu wenig ernst genommen wurde. Wir haben auch den demografischen Wandel in den Siebzigern totgeschwiegen. Außerdem schweigen wir seit geraumer Zeit die globale Ressourcenungleichheit tot. Wir schwiegen außerdem die Möglichkeit tot, dass sich Kriege in besonders heiklen Brennpunkten der Erde ergeben, also auch Terrorismus. Wir betreiben keine Prophylaxe, sondern denken immer zu national und nicht flächendeckend genug. Vielleicht hören wir auch zu wenig auf alle geistigen Vordenker, also auch auf Leute wie Nostradamus.

    Zitat

    Die andere Möglichkeit wäre die der selbsterfüllenden Prophezeiung, also dadurch das die Menschen an so etwas glauben das diese Dinge realistisch/er werden, da sich Ängste verstärken und der Teufel an die Wand gemalt wird.

    Das ist eben auch so eine Sache. Hier gehe ich davon aus, dass die Leute teilweise zu leicht manipulierbar sind. Es gibt zu wenig kritisch-distanziertes Denken in der Bevölkerung. Es kommt ja immer ganz darauf an, wie man mit Hiobsbotschaften umgeht. Betrachtet man sie als Möglichkeiten bzw. Eventualitäten oder als beinah real und wird dann zu emotionsbasiert?

  • Zitat

    Ich denke da besonders an die Weltkriege. Also die Menschheit kommt immer einen Schritt zu spät. Sie betreibt keine Prophylaxe. Insofern ist es wohl richtig, wenn man sagt, dass das, was einige als Hiobsbotschaften sehen, schlichtweg zu wenig ernst genommen wurde. Wir haben auch den demografischen Wandel in den Siebzigern totgeschwiegen. Außerdem schweigen wir seit geraumer Zeit die globale Ressourcenungleichheit tot. Wir schwiegen außerdem die Möglichkeit tot, dass sich Kriege in besonders heiklen Brennpunkten der Erde ergeben, also auch Terrorismus.

    Das stimmt, also muss sich vor den Weltkriegen die Gesellschaft in eine negative Richtung bewegt haben. Selbst bei Hitler etwa Krieg dafür braucht es die Unterstützung und Rückhalt in der Bevölkerung, da also zu sagen dieser Schizophrene trägt schuld ist meiner Meinung eine Bodenlose Frechheit und Geschichtsverfälschung wenn das darauf abzielt einen Genozid gegen psychisch Erkrankte der heute läuft zu rechtfertigen.


    Meiner Meinung hat die Globalisierung Probleme auch der Eigennützige Umgang mit Wissen, heute etwa würde man mit kommunistischer oder diktatorischer Denke in vielen Bereichen weiter kommen als mit dieser assozialen Marktwirtschaft, wenn man das so nennen kann. Kapitalismus eben und psychisch Kranke sind viel eher die Opfer eines Systems das sich selbst aus den Angeln hebt überschätzt und sind vermutlich mit die ersten die mitbekommen wenn etwas daneben läuft.


    Stellt sich die Frage dann wenn verschiedene Köpfe ob nun Hitler oder andere aneinander Geraten ob derjenige den Krieg gewinnt der am friedlichsten war? Die USA setzte gegen Japan die Atombombe ein es gab Hunderttausende Opfer, aber der Mensch galt als Gesund und es wird heute noch so gesehen das die USA dadurch 250 Tausend Soldaten verschont hat dafür das sie da 600000 oder knapp eine Millionen Zivilisten in den Tod gerissen hat. Das wird bis heute meiner Meinung in der Geschichtsschreibung als notwendiges Übel dargestellt und da fragt man sich wer das kranke Schwein eben war ob Japan oder die USA, Deutschland und Hitler haben sie ja auch niedergebombt und dann gab es viele weitere Kriege der USA.


    Das zeigt finde ich das Demokratie oder das eher US geprägte Gesellschaftssystem in dem wir heute leben sich als Gewinner herausgestellt hat über den Kommunismus Russland und Hitler, aber vielleicht nur weil es in den USA viel blutrünstigere Menschen/Präsidenten gab die womöglich sogar die Weltkriege vorbereitet haben, wo man dann in den Schizophrenen ob Hitler oder anderen das Problem gesehen haben will. Demokratie oder Anarchie indem man Autokraten und Schizophrene ruhig stellt und umbringt und auf dieser weise Länder und die Erkrankten selbst versucht zu unterwerfen die mit diesen Lügen quasi schon in der Schule zurechtgezogen werden mit Hitler und Polen, der damit ja den 2. Weltkrieg ausgelöst haben soll und damit die Schuld tragen. Die Frage wäre eher welche Schuld die anderen Staaten und die USA an den Weltkriegen hatten und vielleicht sogar im zentralen Fokus der USA stand die Europäer aufeinander zu hetzen um ein Machtvakuum und die Einflussgebiete auszudehnen.


    Also möchte nur sagen das Geschichtsschreibung immer dem unterworfen ist der die Geschichte schreibt und ob das in den KZs wirklich so schlimm war wie dargestellt und was die USA mit Kriegsgefangenen etc. gemacht hat und für verbrechen begangen das weis eben kaum einer oder wird schon in der Schule vom kollektiven Gedächtnis ausgeblendet. Vielleicht wäre die Wahrheit zu schlimm und man flüchtet ganz bewusst in Lügen, es kann ja auch helfen den Schein zu wahren.


    Gut das weicht jetzt schon sehr vom Thema ab, fand das auch mal einen Aspekt. Mir interessieren eher Aktuelle Visionen, warum also auf Menschen schauen die vor 400 Jahren verstorben sind und ein Leben im Luxus hatten? Das so etwas auf Aktuelle Ereignisse passt ist von daher eher Zufall würde ich sagen, da glaube ich viel eher an selbsterfüllenden Prophezeiungen, da sind in Wort und Text denke ich oft sehr viel Gehalt und ich denke eher das diese Untergangspropheten zu ernst genommen werden und das zu Unsicherheiten und Paranoia in der Bevölkerung führen kann. Auch in der Bibel ist ja sehr oft von Kriegen die Rede oder im Koran wird ständig über Gewalt gefaselt und wenn so Texte sich mit diesen Themen befassen oder zu stark damit dann rückt das in den Fokus und neigt dazu real zu werden, da die Menschen die sich darauf einlassen auch auf den Geist in dem es geschrieben wurde, also sich diese negativen Eigenschaften und Gewohnheiten annehmen können, also in ähnlicher weise Fehler begehen da man auch negatives mit der Religion etwa versucht ins Positive zu rücken. Gewisse Erfahrungen auch im negativen in diesen Büchern können schon helfen und mag sein das Prophetische Worte immer dabei sind, nur wenn man psychotisch Religion ließt können sich in allen Richtungen negative Extreme bilden.


    Ich denke etwa können solche Prophezeiungen bei Psychotikern Weltuntergangsängste Paranoia/Angst erzeugen, das wiederum führt dazu das der Betroffene entweder erstarrt in die Flucht geht oder auf Angriff schaltet. Ängste sind ein gefährliches Triebmittel und von daher denke ich eher das man diese Untergangspropheten da im Negativen und im Positiven verstanden werden können. Wenn man etwa so etwas ernst nehmen würde, dann kann man etwa bei jedem Datum das so ein "Spinner" erwähnt in seiner Prophezeihung den Finger an den Abzug legen gerade wenn man leichtgläubig/leichtsinnig ist(Das lösen etwa SSRI Antidepressiva aus also können psychotisches sehr verstärken), wenn man dann schon sich auf etwas vorbereitet liegt es nahe diese Feindrolle auf jemanden den man weniger mag zu projezieren etwas also im Negativen aufzufassen, anders zu verstehen und statt das zu klären und die Realität zu prüfen (etwa wenn man das schwer kann) dann können sich so Konflikte hochheizen zum Beispiel und gerade wenn man dann von Gott und Vorsehung bei so etwas spricht so etwas dann unwiederlegbar erscheinen.


    So denke ich kaum das jemand das heute ernst nehmen würde aber vielleicht berichten die Medien über so etwas um zu Unterhalten und so, ich habe von diesen zum Beispiel gar nix gehört. Vielleicht rational denken weil wenn jemand nur von Krieg spricht und dann mal richtig liegt wenn einer ist, das dann als Beweis herzunehmen ist ja ebenso offensichtlich krank oder daneben.



    Zitat

    Es kommt ja immer ganz darauf an, wie man mit Hiobsbotschaften umgeht. Betrachtet man sie als Möglichkeiten bzw. Eventualitäten oder als beinah real und wird dann zu emotionsbasiert?

    Das Problem ist glaube ich das das Gehirn von Menschen sich erst langsam entwickelt und einen Umgang mit diesen Dingen erst entwickeln muss. In der Kirche lernt man ja so etwas quasi ernst zu nehmen von daher kann das auch im Negativen wie eine Droge sein(Opium fürs Volk sagt man ja), kenne das auch von mir selbst, wobei die Kirche eben auch positive Eigenschaften Inhalte vermittelt und diese Extreme zum Teil eher ein Nervenkitzel ist der meiner Meinung gefährlich sein können. Also Jesus ist für mich etwas anders als so das alte Testament. Gut Hoffnung macht die Kirche und vermittelt eben ein Gemeinschaftsgefühl.


    Ein ethisches und religiöses Fundament braucht es denke ich die frage ist nur für wie Ernst man solche Untergangspropheten nehmen soll. Gibt glaube ich auch etwas in der Bibel das bedeutet das man den falschen Propehten doch weniger glauben soll und sich den lebendigen zuwenden. Also Jesus war vermutlich auch Schizophren, aber inhaltlich hat er eben viel Gutes gebracht und ich denke das macht es aus in welchen Geist jemand handelt und gibt eben gute Erkrankte und weniger Gute die eben negativ in die Geschichte eingegangen sind, ähnlich wie bei Politikern, Diktatoren und so.. Also ich würde nur etwas ernst nehmen wenn es denn auch rational begründet ist, klar kann jemand vor 400 Jahren Visionen gehabt haben aber das das heute Gültigkeit hat würde dann ja auch bedeuten das es keine richtige Freiheit gibt wenn eh alles vorgegeben ist, das würde ja im Widerspruch zu vielen stehen denke ich.


    Keine Ahnung so philosophische Themen sind so eine Sache..

  • @Maggi: Diese Weltuntergangspropheten sind für mich auch nicht ernst zu nehmen. Die haben ja schon dutzende Zeitpunkte "vorausgeahnt", aber nichts ist passiert. Deswegen kann man davon ausgehen, dass die sich von Angst leiten lassen. Und auch Angst dazu benutzen, um Meinung zu machen, vielleicht sogar um Geld zu verdienen. Allgemein denke ich, dass es besser wäre, zwar auf problematische Entwicklungen aufmerksam zu machen, dann aber auch über Lösungsansätze nachzudenken und diese auch zu präsentieren bzw. miteinander zu vergleichen. Verschwörungstheoretiker tun nichts dergleichen. Die rufen nur zum Widerstand gegen zusammenillusionierte Geheimmächte auf, verbreiten Angst und Panik, was immer noch viele Menschen in den Bann zieht. Jeder, der seriös kritisieren will oder sagen wir, die Wahrheit entlarven will, der soll auch Veränderungsvorschläge anbieten. Der soll auch vorangehen und sich für etwas Besseres einsetzen. Aber der soll nicht nur in Hilflosigkeitsgefühlen versinken.


    Natürlich stimmt es schon, wenn man sich zum Beispiel bürokratischen Mächten teilweise hiflos ausgeliefert fühlt. Aber dann große Verschwörungstheorien zu spinnen, ist der falsche Weg. Um nicht zu sagen, ein gestörter Weg. Ich denke, dass Verschwörungstheoretiker in ihrer Persönlichkeit Parallelen zu der Hitlers zeigen. Das sind immer narzisstischere Menschen als die Norm. Die sind meist sehr auf sich selbst fixiert, möchten zu ihren Zwecken manipulieren und die Massen anheizen, um Machtgefühle zu erleben, damit ihre Ohnmachtsgefühle kompensiert werden. Kann sein, dass die eine schwierige Sozialisation hatten und traumatische Verwundungen erlitten. Es waren immer solche persölichkeitsgestörten Charaktere, die die Unsicherheiten und Ängste der Bürger schamlos ausnutzten. In abgeschwächter Form, vermute ich eben, ist das auch bei Verschwörungstheoretikern der Fall. Auch Religionen haben wahnhafte Dinge angezettelt (Hexenverbrennung und Inquisition).


    Auch die heutigen Medien besitzen theoretisch die Macht, um die Bevölkerung zu lenken. Dazu braucht es aber leichtsinnige, leicht instrumentalisierbare Menschen. Diese Bedingungen dürften schon bei nicht minder vielen Bürgern gegeben sein. Aber heutzutage manipuliert man nicht wegen Propaganda, sondern aus Marketingzwecken. Ich bemerke auch bei mir, dass ich manchmal dazu neige, den Teufel unrealistischerweise an die Wand zu malen (hat meist mit Psychiatrie-Kritik zu tun). Seit einiger Zeit finde ich das irrational und deswegen schaue ich, dass ich das nicht mehr so häufig mache und mich stattdessen darin versuche, rationaler zu benehmen. Wie leicht man manipulierbar ist, kommt letztendlich darauf an, wie selbstbewusst und kritisch man ist. Oft bemerke ich schon, dass sich die Menschen gegenseitig im Regen stehen lassen. Die weisen sich immer gegenseitig die Verantwortung zu, sich eine Meinung zu bilden. Ich denke, dass es besser ist, eine Meinung gemeinschaftlich zu bilden, indem man diskutiert, abwägt, bewertet und vernünftig mit den Themen umgeht.


    Schizophrene Menschen waren aber "nur" eine Gruppe, die unter Hitler gewaltsam unterdrückt und bis zur Abscheulichkeit falsch verstanden wurden. Der irrationale Hass Hitlers richtete sich früher bekanntermaßen auch vollkommen unberechtigt gegen Sinti und Roma und jüdisch geprägte Menschen. Schizophrene oder andere tragen für ihr Sosein überhaupt keine Schuld, solche darwinistischen Schuldzuweisungen sind in der Philosophie groteske Fehlschlüsse gegen die Natur. Ich glaube nicht an einen heutigen Genozid gegen schizophrene Menschen - weder an einen beabsichtigten noch an einen unbeabsichtigten. Es läuft uns speziell als Menschen, die dem schizophrenen Formenkreis angehören, natürlich einiges manchmal gesellschaftlich zuwider. Das reicht von falschen Medikamenten zu einer übermäßig leistungsorientierten Gesellschaft bis hin zu angeblichen Todesopfern durch die Psychiatrie.


    Das kann alles schon nicht falsch sein, aber man sollte sich nicht zu sehr in der Wortwahl vergreifen. Natürlich sieht das, was die Psychiatrie macht, teilweise wie Flickschusterei aus. Sie therapiert einige der Entgleisten in unserer Gesellschaft, währenddessen mit der gesamten Gesellschaft was nicht stimmt, was meiner Meinung nach erst dazu führt, dass Veranlagte erkranken. Aber diese destruktiven Kräfte erinnern weniger an einen Genozid, sondern mehr an eine generelle Planlosigkeit und Empathielosigkeit von weiten Teilen der menschlichen Gesellschaft. Wir haben viel mit Ausgrenzung und Unterdrückung zu kämpfen, das muss man ganz klar sagen. Was du über die SSRI schreibst, kann ich nicht einschätzen. Ich gehe davon aus, dass wenn jemand unter Einnahme so eines Medikaments suizidal oder psychotisch wird, dass dem dann auch sofort geholfen wird, indem man das Medikament absetzt. Wenn das nicht geschieht, hat dieser jemand sich nicht beim Arzt gemeldet. Hier ist es natürlich so, dass ein Arzt die Schuld dem Patienten geben würde, wovon ich mal ausgehe. Ob das richtig wäre, darüber kann man debattieren, ja.

  • Ist schwierig mit den Verschwörungen, kann auch Sinn machen und es gibt Verschwörungen die den Kern des Problems treffen und sich als Wahr herausstellen. Etwa glaube ich das es einen Genozid gegen psychisch Kranke auf die ein oder andere Art gibt, also hierzulande wo zehn- Hunderttausende schwerst darunter leiden müssen allein in Deutschland wenn man mal von grob 600000 Schizophrene und deutlich mehr anderen psychischen Erkrankungen ausgeht.


    SSRIs machen sexuelle Funktionsstörungen und sind wie andere Serotoninantidepressiva mit ähnlichen Nebenwirkungsspekrum die häufigst eingesetzten Mittel 1.Wahl wenn man bedenkt das Zwangssterilisation laut Grundgesetz verboten ist, dann sollte man sich mal fragen was mit diesen verfeinerten Medikamenten überhaupt erreicht wird/werden soll wo diese Art Antidepressiva laut neueren Erkenntnissen(Expertenmeinungen) gar keinen objektiven Nutzen für Depressive haben soll: Depressionen: Aus dem Schatten ans Licht | ZEITmagazin


    Meiner Meinung führt man in den Psychiatrien und mit den Psychopharmaka etwas fort was es früher schon gegeben hat also "T4 Aktion".



    Aktion T4 – Wikipedia

    Zitat

    Die systematische Ermordung „unwerten Lebens“ wurde bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und dem Untergang des „Dritten Reichs“ ausgeübt.


    Meiner Meinung gab es keine Kapitulation eher hat die USA das fortgesetzt was Hitler und seine Naziwissenschaftler in den KZs pseudowissenschaftlich unter vielen Opfern herausgefunden haben wollte und damit haben sich die Medikamentehersteller dieser Gifte dumm und dappig verdient. Also da gehe ich davon aus das einige der Psychopharmaka eben bereits damals erforscht wurden und später patentiert auf den Markt geworfen wurden, also hinter gewissen Pharmaunternehmen womöglich immer noch die Nazis stecken oder vergleichbare Mörder und Verbrecher.


    Kann man als Verschwörung sehen wenn man sich mit der Materie befasst dann liegt das sehr Nahe. Von daher kommt die Forschung da kaum weiter und es wird ständig mit Genfehler und weiterer Stigmatisierung angefangen, anstatt die Probleme bei den Medikameten anzugehen. Ich sehe das auch so das es den Kritikern die Verschwörungen machen oft an Argumenten fehlt aber selbst wenn sie Argumente haben würden diese von der Fachwelt vermutlich kaum ernst genommen, da das System dahinter auf systematische Unterdrückung bassiert, also kaum Anreize da sind gewisse Dinge die lange als Allgemeingültig dargestellt wurden in Zweifel zu ziehen. Das wäre denn so wie wenn man einen laufenden Motor austauscht oder mit den Vorwärtsgang fahren soll obwohl man bisher nur Rückwärts gefahren ist und das kaum aufgefallen ist weil die anderen auch nur den Rückwärtsgang kennen. Wird schon Gründe geben warum psychisch Erkrankten geschadet wird die logisch in irgend eine Form nachvollziehbar erscheint also Ideologie wird es da schon geben sonnst würde man es ja anders machen wo man diese Möglichkeit ja schon Jahrzehnte oder noch länger besitzt etwa mit Bupropion (gibt es seit 30 Jahren) oder noch früher etwa bei Sigmund Freud (der seine depressiven Patienten und sich mit Kokain behandelt hat) also vielleicht auch Richtung Schizophrenie zum Teil.


    Wenn man also oben diese Länder von Damals sich anschaut sind da einige dabei die mitgemacht haben die sich ja teilweise Faktisch als Siegermächte herausgestellt haben und man kann sich fragen ob Hitler vielleicht vergleichsweise Human mit den Schizophrenen umgegangen ist und ihren helfen wollte, also selbst mehr oder weniger als Schizophrener in der Geschichte eingegangen ist der auch so 8 Medikamente oder so schlucken musste, also vielleicht wurde mit dem Ende des 2 Weltkriegs auch die Psychiatrische Forschung von den AMIs etc infiltriert und das man so die Diktatoren an ihrer Achillesferse packen wollte indem man diese anhand ihren psychischen Problemen packt und schwächt und andere psychisch Kranke, also Globaliserung wird es ja früher auch gegeben haben und auch ein Zusammenspiel dieser Wissenschaftlichen und Pseudowissenschaftlichen Zweige und vielleicht das der Grund mit war warum Hitler der USA den Krieg oder so erklärt hat da diese Verantwortlich für den Genozid an Schizophrenen und anderen mit gewesen sind um Macht üben zu können. Was sich dann im Krieg und dem Leid der Bevölkerung im Allgemeinen entladen hat. Also nur weil Hitler psychisch Kranke hat umbringen lassen muss das kaum bedeuten das er das als Akt der Grausamkeit praktiziert hat oder durchführen wollte, vielleicht sah er für diese Menschen wie für sich keine andere Option mehr, da die Psychiatrie lange vorher an der Vernichtung Hitlers und der Schizophrenen gearbeitet hat.


    Zumindest wäre ich bei der Geschichtsschreibung vorsichtig inwiefern diese Grausamkeiten in Deutschland den Grausamkeiten anderer überstiegen haben soll kann man bezweifeln gerade wenn man sieht wieviele Kriege die USA seitdem geführt hat und welche Mittel und Methoden da zum Einsatz gekommen sind, da glaube ich das Hitler keine Atomwaffe eingesetzt hätte ähnlich wie er zwar Giftgas hatte aber dieses anscheinend im Krieg unterlassen hat einzusetzen. Die USA und andere aber zu vielen solchen Brutalsten Mitteln sowie weißen Phosphorbomben gegriffen haben, Atombombe, Giftgas. Ja im Grunde alles das was sie heute denken anderen verbieten zu können oder müssen selbst in der Geschichte vorgelebt haben und dadurch die Macht bekommen haben mit der sie heute noch ganze Länder destabilisieren nach belieben und den Nahen Osten erst bewaffnen durch ihre Waffenlobbys so das sich Terror und Gewalt bildet, ähnlich wie man dort die psychiatischn Pseudowissenschaften zu Kriegszwecken eingesetzt hat also auch dort wo die Menschen eh schon Arm sind dann noch ihrer Gesundheit berauben, kein Wunder also das sich psychisch kranke deren Zukunft mit den Neuroleptika erschwert oder genommen werden dann in die Luft sprengen wenn alles andere aussichtslos erscheint und damit womöglich sogar einen gerechteren Kampf als die USA führen, die dort ihre Opiate/Schlafmoon(Neuroleptika) anbauen lassen weil sie das nur in gewissen Regionen der Welt ungehindert können.


    Klar mehr Verschwörungstheorien auch von mir, aber wenn nur ein kleiner Teil davon der Wahrheit entspricht oder überdacht werden sollte dann macht so eine Kritik ja Sinn und gegen einen Feind den man kennt kann man etwas machen auch im Inneren, gegen einen Feind den man aber kaum kennt ist es sehr schwer etwas zu machen und ich denke das so etwas dann zu Kurzschlussreaktionen führt wo Menschen durchdrehen oder sich im Extremfall dem Terror oder Gewalt zuwenden, da sie sich in Stich gelassen fühlen. Und in Stich gelassen fühle ich mich auch vom Staat, der Wissenschaft und Gesellschaft wenn diese von Nazis oder Verbrechern unterwandert sind und von dieser Art Kriminellen und Lobbys ihre Geldgeschenke erhalten um dieses System weiter auszubauen das auf Krieg und Gewalt auch gegenüber Kranken aufgebaut ist. Wo ist da die Gerechtigkeit? Wer Heilmittel zurückhält oder vom Markt nimmt und dafür krankmachendes verschreibt, gehört eingesperrt oder wenn es hart auf hart kommt erschossen, also mit ähnlichen Mitteln bekämpft, denn Verbrecher wie solche die das zu Verantworten haben werden mit Streicheleinheiten ja wohl kaum mit sich reden lassen, dahinter stehen Milliardengelder die diese Lügenpropagenda in Deutschland und auf der Welt betreiben, ein System was sich selbst erhält und wo die Verantwortlichen vermutlich unauffindbar in irgendwelchen Chefetagen sitzen und vermutlich auch in der Bundesregierung sich eingenistet haben.


    Da muss man eben mal die Wahrheit prüfen und das Geld investieren um die Medikamenteforschung auf Herz und Nieren zu prüfen, was im Grunde bereits durch kleine kostengünstige Zentralisierte Unabhängige Studien möglich wäre, indem man Ärzte und Wissenschaft das nachprüfen lässt was Wissenschaftler die kaum gehört werden schon lange bezweifeln.


    Um auf das Medikament Bupropion zurückzukommen, welches keine Sexuelle Funktionsstörungen macht und bei so einigen psychischen Erkrankungen darunter ADHS, Bulimie/Essstörungen, Bipolare Störung, Süchte, Depressionen etwa (ideal) helfen würde:


    Hier ist die Rede von einen neu entwickelten Glutamatmedikament welches die Psychose-Forschung revolutionieren sollte.
    LY-404,039 - Wikipedia, the free encyclopedia


    Wenn man sich das Nebenwirkungsspektrum anschaut erkennt man das dieses praktisch nahezu Identisch mit dem des Bupropions ist, also es sich um einen ähnlichen oder vergleichbaren oder gar den selben Wirkstoff handeln könnte.


    Hier auf Deutsch ein Artikel:
    Deutsches Ärzteblatt: Neuer Therapieansatz in der Schizophrenie



    Das Medikament(gilt als sicher von Verträglichkeit etc. also spricht vieles dafür das es Bupropion oder dem ähnlich ist) soll dann doch bei späteren Studien gescheitert sein, also trotz dieser sehr Positiven Ergebnisse in früheren Studien.



    Zitat

    Der Wirkstoff LY2140023 ist der erste, der hier eingreift. LY2140023 ist ein selektiver Agonist an sogenannten mGlu/3-Rezeptoren. Nachdem das Medikament in Tierversuchen eine antipsychotische Wirkung erzielte, führte der Hersteller Lilly eine Phase-II-Studie durch, an der 118 Patienten teilnahmen. Sie wurden über 4 Wochen entweder mit LY2140023 (2 x 40 mg/die), Olanzapin (15 mg/die) oder Placebo behandelt.


    Primärer Endpunkt war der PANSS-Gesamtscore (Positive and Negative Syndrome Scale), wobei eine Verbesserung um 25 Prozent oder mehr als Response gewertet wurde. Wie Sandeep Patil von Lilly in Indianapolis und Mitarbeiter berichten, erzielten nach 4 Wochen mit LY2140023 32 Prozent der Patienten eine Response, womit die Wirkung etwas schlechter war als unter Olanzapin (Response 41,2 Prozent), aber deutlich besser als unter Placebo (Response bei 3,2 Prozent).


    Die Verträglichkeit war jedoch deutlich besser. Das Medikament induzierte keine extrapyramidalen Störungen und führte auch nicht zum Anstieg der Prolaktinspiegels, der mit ungenehmen Spannungsgefühlen in der Brust, Brustvergrößerung oder sogar einer Milchabsonderung verbunden ist. Anders als unter Olanzapin, bei dem die Patienten um 0,74 kg an Gewicht zulegten, – die Gewichtszunahme ist bei Olanzapin ein häufiger Grund für einen Therapieabbruch – nahmen die Patienten unter LY2140023 sogar ab, im Mittel 0,51 kg an Körpergewicht.


    Meiner Meinung wirkt Bupropion indirekt auf das Glutamat also senkt dieses. Etwa weil es gegen die Negativsymptome im Frontalen Kortex wirkt also dort das Dopamin und Noradrenalin vor allem gesteigert wird. Dadurch weil kein Mangel mehr da ist reguliert der Körper das Glutamat insgesamt herunter und der Überschuss an Dopamin der zu Positivsymptomen führt senkt sich in der Folge, somit wäre das ein Ideales Medikament für Psychosen und anderen psychischen Erkrankungen die oft sich ähneln und vor allem in der Symptomatik sich unterscheiden.


    Selbst sehe ich es bei mir das Bupropion alleine sehr gut hilft aber trotzdem mal Symptome auftreten können auf deutlich längere Zeiträume kann sich der Dopaminspiegel immer noch steigern wobei das mit der Bedarfseinnahme von Neuroleptika in relativ kleiner Dosis dann sehr schnell und einfach in den Griff zu bekommen ist. Wäre also denkbar das es bei dem LY2140023 auch so war das Schlafstörungen und Schübe bei Langzeitstudien dann über lange Zeiträume aufgetreten sind und man keine Bereitschaft gezeigt hat mit dämpfenden atypischen Neuroleptika wie Aripiprazol was ja z.B. sehr schnell wirkt(speziell aufs Dopamin) da Abhilfe zu schaffen, also durch Bedarfseinnahme etc. ohne die Neuroleptika dauerhaft einzunehmen also nur in längeren Zeitabständen.


    Ein Problem über das man nur Spekulieren kann und wo wichtige Informationen zurückgehalten oder verfälscht sind/werden kann man eben kaum Lösen gerade etwa wenn der Hersteller dieses Bupropions der damals die Patentrechte sich vermutlich gekauft hat und Teil dieses Pharmakartells ist, das Medikament gezielt für diese Indikationen zurückhält oder für gewisse Erkrankungen wo es wahrscheinlich Ideal wäre sogar Kontrainduziert oder Warnt etwa Alkoholsucht, Bulimie oder Bipolarer Störung um mal 3 zu nennen. Lieber lässt man Patienten mit Bulimie etwa kaputt gehen(sterben) da es offiziell kein Medikament gibt das ernsthaft hilft und löst das dann mit sehr Zeitaufwendiger Psychotherapie, was vermutlich ähnlich ist wie wenn man einen sehr abhängigen Raucher verbietet zu rauchen oder Alkoholiker ohne Medikamente die gegen die Sucht helfen.


    Meiner Meinung würde man nur einen Bruchteil der derzeitigen Psychopharmaka benötigen und müsste dieses eher in umgedrehter Häufigkeit einsetzen so das nur kurz und Bedarfsweise Neuroleptika und Serotoninantidepressiva eingesetzt werden dürften und man sonnst vor allem Antidepressiva die Richtung ADHS Mittel gehen einsetzen müsste und normale ADHS Medikamente.



    Zumindest gibt es da einiges zu überdenken bevor man sagen kann das an diesen Theorien gar nix dran ist und es fühlt sich wie eine Verschwörung an die da läuft wo Ärzte nur die Handlanger sind von irgendwelchen Bösen Mächten. Zumindest kann man einiges in Frage stellen.

  • Abgleich mit der Realität. Man kann vieles ablehnen, klar beweisen werde ich es kaum können und wenn man sich wie ein Terrorist in die Luft jagt ist auch keinem damit geholfen.


    Ehrlich finde ich sollten doch da mal die Bomben abgeschmissen werden, weist den Nahen Osten den können die USA zerbomben, aber vor der eigenen Haustür können diese kaum kehren, ähnlich ist es mit unseren Deutschland. Lobbyismus bestimmt das was sich Wissenschaft nennt und dann wundert man sich wenn es immer mehr Kranke gibt. Muss ja gründe haben das es trotz Fortschritt immer mehr psychisch Erkrankte gibt, aber Erklärungen für das wie man es gerne hören möchte findet man eben zu allem.


    Ich sehe zumindest keinen Grund warum man sich selbst belügen muss und meiner Meinung wird man Schizophren wenn man sich zu lange selbst belügt oder etwas vormacht.



    Zitat

    No comment.

    Bedeutet dann soviel wie "Wahnhaft" oder wie muss ich das verstehen.


    Ist übrigens normal das man da gleich seinen Stempel hat, kann damit Leben, lieber gebückt und als Kranker durch die Welt gehen als das ich mich diesen Leuten Beuge.


    Hab genug Scheiße erleben und sehen müssen, und bin auch kaum stolz auf meine Erkrankung, aber manche Dinge sind eben so und man muss damit klar kommen leben. Entweder man realisiert es das etwas falsch ist und macht sich auf die Suche nach den Fehlern die ich übrigens Benannt habe @Recovery oder man lässt es und geht seinen Träumen nach redet sich die Welt schön.


    So und so geht das Leben weiter nur die Frage ist wie und mit welcher Zukunft.

  • @Maggi


    Ich versteh dich schon und kann viele Punkte nachvollziehen. Aber einiges klingt auch ziemlich aggressiv und bedrohlich, um nicht zu sagen: sehr bedrohlich. Gut, das ist deine Art, dich auszudrücken und der Welt deinen Abdruck zu verleihen. In meinen Menschenbild drückt jeder etwas nicht umsonst so aus, wie er aus ausdrückt. Das hat schon alles seine individuellen Gründe. Ich persönlich glaube nur weniger an bewusste Absichten, schizophrenen Menschen zu schaden, sondern mehr an unterbewusste oder unbewusste, ankonditionierte, schädliche und vorallem doppeldeutige Verhaltensmuster innerhalb der Kultur (im Gesundheitssystem, in den Menschenbildern und in der Art, wie wir generell miteinander leben). Einiges, was du sagst, finde ich daher ein klein wenig übertrieben, obwohl die Grundtendenzen schon stimmen mögen. Bei einigem habe ich aber auch schlichtweg keine Ahnung, da kann ich dann nicht mitreden.


    Wenn du willst, können wir hier noch über einzelne Punkte diskutieren.

  • Hi @Recovery,


    klar mag das einerseits aggressiv klingen, die frage ist aber welche Form Aggression steckt dahinter und wenn es so ist wie ich behaupte welche menschenverantende Gewalt sind Betroffene ausgesetzt von seiten der Ärzte und Therapeuten, wenn es nur darum geht Geld zu machen und den Betroffenen in einen erwünschten Maße Krank zu halten. Nach den Motto das man ja zumindest etwas macht.


    Die Frage die ich mir stelle ob wir ohne diesen ganzen Psychopharmaka und vergiftenden Substanzen wie Nikotin und andere die Möglichkeit auf ein normales Leben hätten, aber man uns stattdessen der unnatürlichen Auslese wegen ruhig stellt oder mit gewissen Psychopharmaka dermaßen beschränkt macht, das unsere Erkrankung nur stigmatisiert werden kann und das auch so gewünscht ist, das ein möglichst schlechtes Bild über psychisch erkrankte kursiert und das wir quasi nix erreichen können, also gibt ja Leute die behaupten lieber Krebs oder so als so etwas zu haben.


    Auch finde ich die Leistungen von psychisch Erkrankten werden kaum gewürdigt und gerade bei Schizophrenie, da werden ja schnell vergleiche zu Hitler gemacht der ja auch schizophren gewesen sein soll, aber etwas Sinnvolles das vielleicht dahintersteckt oder natürliche Reaktion auf widrige Umstände wird kaum in betracht gezogen. Ich schätze das wir im Kopf unsere Realität schaffen und die Schizophrenen können so etwas wie die Architekten in dieser geistigen Welt sein. Also indem man psychisch Kranke bewusst schadet, schadet man sich am Ende selbst. Meines erachtens ist in diesem Forschungszweig die Ursache für die Weltkriege zu suchen und weniger bei Hitler oder wie man die Diktatoren nennen mag. So schlecht ist und war der Sozialismus von seinem Grundgedanken her nicht und das Leid und Ungerechtigkeit gibt es heute trotz vermeidlich "sozialer" Marktwirtschaft. Ich vermute das man es mit den schwachen psychisch kranken einfach machen kann und man die heutigen Psychiater ebenso für Folter einsetzen könnte, denn so groß ist der unterschied kaum, die Methoden die angewendet werden sind vermutlich ähnlich.

  • Hallo @Maggi,


    du siehst da meistens bewusste, aggressive Absichten, die sich gegen uns richten würden. Überleg mal, würde so eine breit angelegte Verschwörung nicht irgendwann aufliegen? Ein teils schädliches Gemeinwesen wird viel leichter durch Dummheit aufrechterhalten, als durch bewusste Ziele. Denn sich an der Dummheit - oder wie ich sage - Begrenztheit zu beteiligen, ist viel leichter und kann flächendeckend ohne moralische Hintergedanken als Norm (Regel) definiert werden. Dagegen eine Verschwörung mit bewussten Absichten aufrechtzuerhalten, ist weitaus schwerer. Verschwörungen oder Komplotts brechen immer wieder zusammen, weil sie von Leuten zum Erliegen gebracht werden, die was von ethischen Standards halten. Eine Bevölkerung, die sich selbst hirnwäscht, der fällt so schnell erstmal gar nichts auf.


    Menschenverachtende Gewalt kann auch entstehen, weil es die Menschen einfach für nötig halten und es als realitätsgerecht hinstellen. Solange viele Menschen an etwas glauben, meinen sie dafür eine Berechtigung zu haben. Die Betroffenen werden nicht in einem erwünschten Maße krank gehalten, sondern in einem unbewussten Maße krank gelassen. Ich mein, warum haben wir hier nicht den offenen Dialog? Warum dümpeln wir mit Medikamenten rum, wenn psychische Erkrankungen die Folge einer in sich gestörten Menschheit ist? Schizophrene haben für mich meist gut geeichte Fühler für real Schlechtes und vertreten Ideale. Das wird nicht verstanden. Folglich handelt es sich um ein falsches Menschenbild über Schizophrene. Und das wird denen dann noch so verklickert. Es heißt nur, man wäre krank. Wie die Erkrankung entsteht, diese Zivilisationskrankheit, das wird nicht besprochen. Wo das Leid herkommt, das wird verdrängt.


    Die Zivilisation ist für mich eine oftmals fehlorganisierte Gesellschaft. Das Bildungssystem speißt uns früh in einzwängende Denkmuster ein. Pioniergeist gibt es dann nicht mehr. Die kreativen Energien der Menschen werden in individuellen Denkkorsetts festgehalten. Wenn man was nicht tun kann, wenn man eine Wahrheit nicht leben kann, weil einem das verwehrt bleibt, dann entwickelt sich Spannung. Und Spannung strapaziert die Seele - die Folge sind Erkrankungen aller Art. Oder zumindest eine flächendeckende Störung der Normalität. Weil die Normalität aber als normal (gerecht) definiert wird, fällt diese Störung nicht mehr auf. Psychiater machen auch nur das, was sie lernen. Die Wirtschaftenden und Produzierenden machen dasselbe. Der Mittelstand macht auch nur das, was ihm in den Kopf gepflanzt wird. Und auch wenn das vielleicht eine schizotype Wortwahl ist, hat es mit Wahrheit zu tun.


    In tausend Jahren wird man vielleicht anders denken. Bis dahin halte ich mich aus dem Spektakel raus.

  • Zitat

    In tausend Jahren wird man vielleicht anders denken. Bis dahin halte ich mich aus dem Spektakel raus.

    Warten wir es mal ab, 1000 Jahre sind eine lange Zeit..


    Wir sind übrigens als Schizophrene auch Schmiede unseres eigenen Glücks, dass vergessen wir oft das wir in gewisser Weise eigenverantwortlich sind und einen großen Teil dazu Beitragen wie andere über uns denken. Ich schätze das wir es in der Hand haben, nur eben gerade durch diese Ruhigstellung auch im spirituellen Sinne gegen eine Mauer ankämpfen die sich Systematisch vor uns aufbaut, also wir haben es meiner Meinung mit dem Bösen Wesen im Menschen an sich zu tun und keinen einfachen Gegner auf den man mit den Finger zeigen kann.


    Wie du sagst Dummheit, vielleicht aber auch eine Ideologie die bereits zu Zeiten des 2. Weltkrieges erdacht worden ist und Ursache dieser Konflikte war. Meiner Meinung steckt mehr dahinter und wenn eine Elite dieser Welt etwas Geheim halten kann und will kann sie das mit genügend Geld auch, dafür haben die Pharmkonzerne Milliarden und die wissenschaftlichen Möglichkeiten informationen nach ihren Gutdünken zu verbreiten. Ärzte mutieren da zum Automobilkäufer also kaufen ein wie beim Autokauf wo die Marke im Mittelpunkt und das angebetete Objekt ist, da diese Marke ja auch das Wissen und die Studien zur Verfügung stellt, also meiner Meinung müsste die Forschung auf unabhängiger Staatlicher Ebene kontrolliert und geprüft werden, also es müsste ein staatliches Gesundheitssystem entstehen das sich vom Markt abkapselt und Spitzenforschung betreibt, also diese dann auf die anderen Kliniken anwenden kann und den Einflussbereich von Marketing und Pharma so erheblich schwächt, denn diese haben meiner Meinung nix in der Forschung zu suchen, da das Vertrauen längst verspielt ist, hat man es hier mit einem Feind zu tun den man selbst Geheimdienst und Spionagetätigkeiten vorwerfen kann.
    Meiner Meinung hängt da auch die Kirche im Negativen Sinne mit drin, da hier sehr bewusst mit der Dummheit und Moral gespielt wird, also die Verbrecher der Pharma kommen mit moralischen Instanzen die sie Instumentalisieren und also müssen um den Zustand den es Momentan gibt zu halten diese auch auf ihrer Seite gezogen haben. Meiner Meinung also das Wesen des Bösen oder eben auch Ideologische Auffassungen die durchaus eine groß angelegte Verschwörung sein kann die Staatsübergreifend in Nachkriegszeiten von den Sieger oder Verlierermächten errichtet wurde also Wind und Nagelfest. Geld regiert in einen kapitalisitschen System und von daher ist unser System entsprechend anfällig für Korruption also gerade das Gesundheitswesen das von der Krankheit lebt.

  • Guten Abend, @Maggi. Das ist jedenfalls eine sehr interessante Quelle, finde ich. Habe sie bis jetzt nur überflogen, aber werde sie nochmal genauer durchlesen. Wir können später über einige Punkt aus der Quelle sprechen.

    Zitat

    Wir sind übrigens als Schizophrene auch Schmiede unseres eigenen Glücks, dass vergessen wir oft das wir in gewisser Weise eigenverantwortlich sind und einen großen Teil dazu Beitragen wie andere über uns denken.

    Ja, das meine ich auch. Es wäre schlecht, die Verantwortung über sich selbst immer nur anderen zu übertragen. Das ist ja vorallem dann schlecht, wenn andere die Verantwortung für etwas gar nicht übernehmen wollen oder können. Man kann eben nicht immer die Welt erwarten. Man kann auch nicht immer erwarten, dass eigene Interessen und Ideale auf Anklang stoßen.


    Bevor man sich dann zu sehr in der Wut und in der Angst verzettelt, dass die eigenen Bedürfnisse nicht erhöhrt werden können, sollte man lieber schauen, was man selbst optimieren kann. Oft ist es besser, nicht zu stürmisch oder zu engagiert zu sein. Und vieles, was man von anderen erwartet, könnte man genauso gut selbst in die Hand nehmen. So funktioniert die Welt wohl: Wer nicht als irre gelten will, der muss sich auch mal anpassen. Aber wichtig ist es dabei aus meiner Sicht immer, sein Wesen und das, wofür man einsteht, dafür nicht aufzugeben. Man muss sozusagen ertragen, dass man auch mal allein dasteht. Das sind nach moralischen Mastäben beurteilt ziemlich traurige Dinge. Aber so funktioniert es eben: wenn etwas von dir abstirbt, lebt es sich ruhiger. Die Gesellschaft fordert oft, dass etwas in dir absterben soll. Und auch, wenn das eigentlich etwas ist, dass erhöhrt werden sollte, will sie trotzdem, dass es verschwindet. Wer sich einigermaßen gesund halten will, der muss sich ein härteres Fell anschaffen. Und der kann nicht nur Kontakt mit denen aufnehmen, die ihn ja sowieso nicht verstehen. Das ist absurd, aber sowas machen wir immer wieder.

    Zitat

    Ich schätze das wir es in der Hand haben, nur eben gerade durch diese Ruhigstellung auch im spirituellen Sinne gegen eine Mauer ankämpfen die sich Systematisch vor uns aufbaut, also wir haben es meiner Meinung mit dem Bösen Wesen im Menschen an sich zu tun und keinen einfachen Gegner auf den man mit den Finger zeigen kann.

    Ja, so kann man es sagen. Oftmals bürden sich die Menschen einander Unmassen an seelischem Ballast auf - ungeachtet, ob man daran erstickt oder nicht. Im Gegenteil, das wird sogar als notwendig gedeutet. Hier haben wir es mit der Anatomie der Zerstörung zu tun. Mit der menschlichen Destruktivität und mit dem Bösen, wie du schon gesagt hast. Es ist ziemlich schwer, seine Kritik zu äußern, wenn sie gewöhnliche Verhaltensweisen als destruktiv entlarvt. Dann muss man sich nicht wundern, wenn man einen shitstorm auslöst, der sich auf einmal gegen einen richtet. Die Menschen lieben es insgeheim, Hetze zu betreiben - sei es im Internet oder am Arbeitsplatz. Geschichtlich haben wir eben schon einiges mitgemacht. Die Geschichte hat letztendlich unsere Art, wie wir leben, geformt. Und das Gesellschaftssystem hält diese Formen des Verhaltens aufrecht oder fördert sie sogar. Wir sollten aber immer im Kopf behalten, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind. Nur weil wir die Realität anders sehen, heißt das nicht, dass wir schlechter sind als andere. Und auch, weil wir uns krankheitsbedingt verzetteln, heißt das nicht, dass unser eigener Triebgrund kein guter sein muss.