Der Germanwings Absturz

  • Germanwings-Absturz: Was wir über Flug 4U9525 wissen | ZEIT ONLINE
    Auszüge:


    Was fraglich ist warum ein Betroffener zu 40 Ärzten rennen muss und anscheinend keine professionelle Hilfe findet?


    Ist ja nix neues das man als Betroffener so einer Erkrankung oft eher geschadet als geholfen wird, was eben mit einer fehlgeleiteten Medikamentepolitik und der Pharmaindustrie zusammenhängt. Wäre mal interessant zu erfahren was er alles nehmen musste und ob diese Sehstörungen vielleicht von den Medikamenten gekommen sind. Xeplion/Risperdal kann ein Iris Syndrom auslösen und Lubitz befürchtete ja anscheinend blind zu werden...


    Risperidon_Paliperidon_DHPC_IFIS_DE_June_2013.pdf


    Da wird die Pharmaindustrie bei ihren Bestsellern schon ruhig halten, geht ja um einiges an Geld.


    Amok: Der ausschlaggebende Auslöser Antidepressiva? | Telepolis

  • Zuerst hieß es ja er litt "nur" an Depressionen
    Vor 2 Wochen hieß es allerdings in den Nachrichten das er eventuell an einer Psychose litt ....
    Das fand ich schon krass ...
    Vor allem einige Wochen später hätte er einen nächsten Psychischen Check gehabt in einer Reportage hieß es das sie glauben das er wusste das er diesen Check nicht schaffen wird und es deswegen vor dem Check gemacht zudem hat sich herausgestellt das er kurz bevor das passiert ist fast täglich beim Psychiater war ....


    Wenn der Kopf wieder zu voll ist und alles außer Kontrolle
    Die Stimmen in dir nur schweigen, denn ich wein'
    Sogar die Geister, die wir riefen, müssen warten
    Keine Panik, weil ich gleich wieder da bin
    Ich muss nur einen Moment für mich sein

  • Ist ja meistens beides bei mir waren es erst Depressionen und dann erst ist die Psychose ausgebrochen.


    Das mit der Psychose ist schon länger in den Medien gewesen, aber ich vermute das man wegen der Stigmatisierung von einer psychischen Erkrankung oder Depression gesprochen hat, da die Bevölkerung so etwas eher verstehen kann und sonnst alle Schizophrene in Gefahr laufen ausgegrenzt zu werden, da ist es ja weniger einfach das für sich zu behalten als wenn man nur eine Depression hat, was ja oft nur der engere Kreis weis.


    40 Ärzte wenn jemand besucht dann sehe ich vor allem dort das versagen, also wenn man blind wird glaube ich kaum das man sich das so einfach einbilden kann und da kommen Neuroleptika schon in Frage, also ich vermute schon das er in psychiatrischer Behandlung wegen einer Psychose war, aber eben einer von vielen Fehlbehandlungen ist die man ja so gerne unter den Tisch kehrt um teure Schrottmedikamente zu verkaufen und den Betroffenen das Leben zusätzlich schwer zu machen. Risperdal/Xeplion kann so ein Iris-Syndrom etwa machen und vielleicht war es ja das Medikament, das juckt den Ärzten ja meist kaum wenn ein Betroffener Nebenwirkungen hat wird das ja auch so oft als Einbildung abgetan, da den Ärzten schon klar ist das die Betroffenen das Zeug weniger gut vertragen und vermutlich selbst kaum die Nebenwirkungen abschätzen können wenn vieles ja ignoriert wird oder gar verleugnet. Etwa auch die Gewichtszunahme durch Risperdal und Haldol bei mir hat man als etwas abgetan was weniger vorkommen sollte und Haldol wurde als verträgliches Mittel hingestellt als ich einen Arzt in der Klinik gefragt habe.
    Also entweder leben die in einer anderen Welt und glauben das in gewisser Weise oder lügen am laufenden Band, ich schätze ein Zwischending und das sich selbst Ärzte kaum im klaren sind was sie da eigentlich einsetzen und welche Risiken da sind, also was das für den Betroffenen bedeutet.


    So ein Check ist vermutlich machbar auch unter Neuroleptika denke ich sind so Rutine-Tests eher einfach genug da ja gesunde auch Defizite haben und wenn man etwas Jahre macht ja auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren kann, also start und Landung eines Flugzeugs wird sogesehen auch eher einfach sein von dem können was man braucht um das sicher zu beherrschen, wenn er aber wirklich blind oder so geworden ist dann kann das schon eher den Job kosten, eine psychische Erkrankung ist ja weniger zwingend ein Beinbruch da dürften dann so einige kaum arbeiten. Etwa erfährt von einer psychischen Erkrankung wie Psychose oft der Arbeitgeber und es gibt ja auch eigene Werksärzte in größeren Unternehmen also eine Depression lässt sich eher verheimlichen.


    Ich schätze das er einer von vielen war der keine gute Hilfe gefunden hat und vermutlich mit den Medikamentechaos in der Psychiatrie mehr geschadet wurde als geholfen, sogesehen denke ich trägt das psychiatrische System die Hauptschuld für den Unfall und Lufthansa oder den Betroffenen selbst braucht man weniger einen Vorwurf machen, wenn Deutschlandweit allein 800000 Schizophrene ja wie in KZs in den Psychiatrien deportiert werden, die man ja allgemein mehr schadet und andere psychische Erkrankungen auf ähnliche Weise zu einer Katastrophe für den Betroffenen gemacht werden, dann ist es kein Wunder wenn auch mal etwas passiert und Kriminalität dazu kommt, ist ja schon so das Neuroleptika 20-25 Jahre kosten und das leben ein ganzes Stück weit zerstören können also man da auch neben sich ist, da es da keine Wunderpille gibt, aber selbst da bevorzugt man die schlimmeren Mittel also schont die Betroffenen kaum, bei den Antidepressiva ist es ganz ähnlich, die Mittel die heilen setzt man kaum ein, andere die noch kränker machen oder viele Risiken haben wie SSRIs oder allgemein Seretoninwiederaufnahmehemmer setzt man dagegen hauptsächlich ein, da man ein Stück weit damit Folgeerkrankungen wie Psychosen Provoziert und man weis das diese in Verbindung mit Kriminalität und Gewalt stehen, aber man macht verträgliche Antidepressiva wie Bupropion da ja eher zur 2. Wahl und hält einige Indikationen zurück, SSRIs bekommen sogar Indikationen für Erkrankungen die diese auslösen.