• Kann es vielleicht sein, dass du die Wut und den Ärger, auch all deine Sorgen und Ängste nicht zugeben kannst und unterdrückst?


    Dieses Dilemma kenne ich allzu gut!


    Auch ich werde oft von solchen brachialen Emotionsfluten überschwemmt und zügele mich dabei, einfach weil es für mich zu anstregend wäre, sie zu durchleben und mich explosionsartig meinem Umfeld zu öffnen.


    Was ich jetzt aktiv dagegen tun möchte, sind mir gewisse Entspannungstechniken anzueignen. Man kann die Stärke der Gefühle konditionieren. Man kann sie abschwächen, sodass sie erträglich werden.


    Wäre das vielleicht auch etwas für dich? :)

  • Und noch ein Tipp: Trau dich einfach, mit deiner Familie zu reden. Durchbreche den Schleier der Angst, der sich durch die Macht der starken Emotionen über dich legt. Wenn du mit ihnen redest, gibt es meistens eine innere Klärung innerhalb des Gesprächs. Man nennt das Katharsis und das kann wahrlich befreiend wirken!

  • Auch das kenne ich sehr gut!


    Es tritt ein, wenn du deine Stressgrenze unverhohlen überschreitest. Konzentriere dich auf deine Empfindlichkeit im Inneren und lerne sie wahrzunehmen. Schließe die Augen und stell dir vor, wie du ganz ruhig wirst. Du tauchst dann immer mehr in dein Seelenleben ein. Du atmest dann ganz ruhig ein und aus. Du gehst ein Treppe herunter und siehst deinen Ärger direkt vor dir. Wenn du dort bist und dich selbst spürst, dann kommt ein nächster Schritt. Du sagst dir dabei ganz behutsam in Gedanken oder sprichst dir vor: "Es ist alles okay, ich schaffe das, ich kann mich beruhigen". Dann öffnest du deine Augen wieder und du wirst merken, dass sich deine Wut verflüchtigt. Deine inneren Wände stärken sich wieder. Du bist stärker und stehst gefestigt da wie ein Haus im Orkan.


    Man nennt das Autosuggestion. Die beruhigenden Sätze, die man sich dabei zuspricht, heißen Affirmationen. Ich habe das noch mit einer Art Beruhigungshypnose verbunden. Probiere es mal aus.


    Ich war auch schön öfters sehr aufgewühlt auf der Ausbildung und konnte mich selbst nicht mehr zügeln. Ich musste rebellieren.


    Langfristig kann dir auch eine Gesprächstherapie helfen. Wenn du dich mal aussprechen kannst, befreit das. Du wirst ruhiger werden. Die Energien, die du automatisch in die Wut reinstecktest, werden dann umgeleitet. Du wirst belastbarer.

  • Hallo Tony,
    du kannst doch mit uns hier reden, wenn du magst und es ein etwas persönlicheres Thema ist kann ich das Thema auch in den Internen Bereich verschieben.


    Leider kann ich dir schwer Folgen warum du dir Sorgen um deine Familie und so machst ob das rationale Ängste oder eher psychotische Ängste sind die in dir hochkommen?


    Wie geht es dir derzeit welche Medikamente bekommst du so? Diese sind der Schlüssel zur Heilung, da kann man viel zum Positiven hin machen auch bezüglich der Stimmung gibt es da sehr gute Medikamente.


    Vielleicht bist du so labil weil du die Medikamente reduziert hast, so etwas kann vorkommen, das kenne ich von früher auch von mir das ich solche oder ähnliche Ängste hatte.

  • Zitat

    ich habe einen aber habe angst ihn vertrauen weil ich denke er tut mich aus lachen und er wird es weiter sagen

    Mh, das kommt auch darauf an, worüber du mit ihm sprechen willst. Wenn du es unbedingt willst, dann schaffst du es auch, dann besiegst du die eingeübte Unterdrückung in dir.


    Ich glaube aber, dass ein Therapeut niemals jemanden auslachen darf! Auch nicht im Hinterkopf!


    Und aus rein menschlicher Sichtweise wird er das niemals tun. Sowas ist ihm fremd. Er versucht immer mit größter Toleranz und größtem Respekt den Sorgen von dir zu begegnen.


    Gönn dir auch etwas Ruhe, tony. Das braucht man.