"Der Preis der Heilung"

  • Ein Feature über Pharmakonzerne und das Leid der Patienten


    Preis der Heilung


    Ganz interessant, könnte man auch auf Schizophrenie und die Medikamente die hier eingesetzt werden ummünzen, wobei da sogar Indikationen zurückgehalten werden.


    Sehr Interessant auf jeden Fall und das spiegelt auch meinen Eindruck in etwa wieder, wirklich interessant und hoffentlich ändert sich etwas an diesen Zuständen, etwa auch in der Psychiatrie.


    Ich neige zu Verschwörungstheorien und denke das die "Hitler Glocke" und "V 7" also die Vergeltungswaffen worüber es ja Verschwörungstheorien gibt auf die Experimente mit Schizophrenen hinauslaufen, an denen man Medikamente getestet hat in den KZs und die Zeugen die an den Experimenten beteiligt waren vergast hat.
    Vermutlich oder womöglich hat also Hitler und Konsorte die Neuroleptika auf den Weg gebraucht und in den USA und Weltweit nach dem Krieg eingeführt.
    Das würde auch erklären warum die Forschung seit der Neuroleptika sich Rückwärts entwickelt hat, SSRI Antidepressiva könnten auch so eine Erfinden sein da diese etwa auch zu sexuellen funktionsstörungen oder auch zu Psychosen führen können.
    Wäre denkbar das sich die Geschichte ein Stück weit wiederholt, Neuroleptika kosten ja etwa 20-30 Lebensjahre und führen zu keiner Heilung, also schädigen über längere Zeit und schränken ein, womöglich doch Hitlers Rassenwahn den Schizophrene heute noch zu spüren bekommen die quasi in eine Scheinwelt voller Lügen in der Psychiatrie eintreten.

  • Ich denke, dass Neuroleptika und SSRI das Böse aus vergessenen Zeiten der Geschichte des Universums sind. Es ist zu vergleichen mit den phantastischen Geschichten H. P. Lovecrafts. Diese Wesen, die einst in modrig-schleimigen Unterbauten lebten, in denen sie ihr groteskes und barbarisches Herrschaftssystem etablierten, erfanden die Neuroleptika und SSRI, um die Schwächsten der Schwächsten aus ihrer Population zu entfernen. Nichts konnte die Elite dieser animalischen Wesen, dieser abscheulichen Gestalten, stoppen, auf dass sie ihren Drang nach Erschaffung einer Herrenrasse gerecht wurden. Einer Rasse, die zukünftig über alles im Universum herrschen sollte, das dort krank oder sonst gestört sei. Um dieses Szenario, diese morbide Abscheulichkeit zu verwirklichen, entsandten sie Boten in die entlegensten Regionen des Alls. Durch dessen bitterkalte, lebensfeindliche Umgebung konnten sie mühelos reisen, auch in bloßer Körpergestalt, was ihre Stärke und ihre Unerschütterlichkeit nur schwach zu umreißen vermag. Ihre Botschafter, die das Gestaltwandeln erlernt hatten, fanden bald auch die Erde, unseren Planeten. Sie tarnen sich heute als Menschen, die man Psychiater oder Nervenärzte nennt. Nun treiben sie seit den 50er Jahren ihr barbarisches Spiel mit den Kranken und Schwachen.


    Ist doch vollkommen logisch, oder? :D:D

  • Zitat

    Ich denke, dass Neuroleptika und SSRI das Böse aus vergessenen Zeiten der Geschichte des Universums sind. Es ist zu vergleichen mit den phantastischen Geschichten H. P. Lovecrafts. Diese Wesen, die einst in modrig-schleimigen Unterbauten lebten, in denen sie ihr groteskes und barbarisches Herrschaftssystem etablierten, erfanden die Neuroleptika und SSRI, um die Schwächsten der Schwächsten aus ihrer Population zu entfernen. Nichts konnte die Elite dieser animalischen Wesen, dieser abscheulichen Gestalten, stoppen, auf dass sie ihren Drang nach Erschaffung einer Herrenrasse gerecht wurden. Einer Rasse, die zukünftig über alles im Universum herrschen sollte, das dort krank oder sonst gestört sei. Um dieses Szenario, diese morbide Abscheulichkeit zu verwirklichen, entsandten sie Boten in die entlegensten Regionen des Alls. Durch dessen bitterkalte, lebensfeindliche Umgebung konnten sie mühelos reisen, auch in bloßer Körpergestalt, was ihre Stärke und ihre Unerschütterlichkeit nur schwach zu umreißen vermag. Ihre Botschafter, die das Gestaltwandeln erlernt hatten, fanden bald auch die Erde, unseren Planeten. Sie tarnen sich heute als Menschen, die man Psychiater oder Nervenärzte nennt. Nun treiben sie seit den 50er Jahren ihr barbarisches Spiel mit den Kranken und Schwachen.


    Ist doch vollkommen logisch, oder? :D:D 



    ja also das leuchtet mir wirklich auch komplett ein,so wirds wohl sein... ^^ 
    aber wer weiss,ich vermute ja die teletubbies sind auch an der verschwörung beteiligt... :rolleyes:^^
    [size=12][font='Comic Sans MS,cursive'][/font][/size]

  • Ich wusste es, dass mir zugestimmt wird. Die entsprechenden Informationen habe ich Studien und Radiobotschaften entnommen. Es gibt unentdeckte Kanäle, über die diese Wesen, die sich Psychiater nennen, kommunizieren. Wer die Radiowellen-Frequenzen von euch haben will, der muss nur fragen. Dann könnt ihr die wahren Absichten der Psychiatrie mit eigenen Ohren kennenlernen.

  • Zitat

    Neuroleptika kosten ja etwa 20-30 Lebensjahre

    Also soweit ich jetzt weiss liegt das daran, dass man durch Neuroleptika an Gewicht zunimmt. Das führt zum metabolischen Syndrom und damit verbundenen Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (mit der höchsten Sterblichkeitsrate überhaupt). Und die Suizide fallen auch noch in die Statistik.
    Schon mal darüber nachgedacht?

  • Zitat

    Ein Feature über Pharmakonzerne und das Leid der Patienten


    Preis der Heilung

    Ich lese da:
    "Neue Arzneien, etwa gegen die chronische und lebensbedrohende Leberentzündung Hepatitis C, machen vielen Patienten Hoffnung auf Heilung. Allerdings nutzen die Hersteller den Patentschutz ihrer Medikamente, um ihre Preisforderungen in nie dagewesene Höhen zu schrauben. Die „1000-Dollar-Pille“ sei der Auftakt einer breiten neuen Entwicklung, fürchten Fachleute. Es kocht ein Streit hoch über die Frage, ob Pharmakonzerne ein Monopol auf möglicherweise lebensrettende Medikamente nach Belieben ausnutzen dürfen. Der Widerstand von Krankenkassen und Ärzten gegen eine zügellose Profitmaximierung im Gesundheitswesen wächst"


    Sonst nichts.

  • Zitat

    @Maggi
    Ich denke man kann das also nicht so verallgemeinern mit der Lebenserwartung und hier den Leuten Angst machen.
    Was nützt einem ein 20-30 Jahre längeres Leben, wenn es einem schlecht geht?

    Mir geht es mit dem Bupropion sehr gut. Also kein Neuroleptikum
    20-30 Jahre länger bedeutet das man wenn man Arbeiten geht was man mit Bupropion kann, auch noch Rente bekommt einen Lebensabend Rente genießen kann. Seine Kinder aufwachsen sieht und das Leben in vollen Zügen genießen kann


    Das was die Neuroleptika machen ist das sich das Gehirn zersetzt mit der Zeit, es baut sich also bei dauerhafter Einnahme ab, das führt auch zu ständiger Negativsymptomatik, da man ständig einen Dopaminmangel hat der mit Entzugssymptomen gleichzusetzen ist, dadurch raucht man man raucht sich quasi Tod weil man der Sucht nix entgegensetzen kann und Nikotinpflaster nix bringen, bis auf Bupropion gibt es also kaum oder nur wenige Möglichkeiten ohne Neuroleptika klar zu kommen.
    Möchtest du unter Neuroleptika einen frühen verkehrsunfall haben und den Rest deines Lebens schwerverletzt irgendwo rumliegen? Oder andere Unfälle die mit Neuroleptika wahrscheinlicher werden. die vielleicht 5-10% Suizide fallen womöglich mit rein, aber das macht dann maximal 10 Jahre aus, aber warum nimmt man sich das leben? Ich kann mit Neuroleptika kein Normales Leben führen, mir war das so gut wie unmöglich und ich war auf Hilfe mehr oder weniger angewießen. Meinst du da bringt man es dann Beruflich oder im Leben weit und hat später mal Familie wenn man sich mit den Neuroleptika nur plagen muss selbst das Abilify ist ein Neuroleptika Beruhigungsmittel, von daher muss man da erstmal auch sein leben auf die Kette bekommen, was leicher gesagt als getan ist.


    Bupropion geht da es ein Antidepressivum ist und das Gehirn keine Substanz damit abbaut, man lebt damit Gesund braucht keine Zigaretten, Appetit ist normal, Autofahren ist Sicher, man kann wieder voll am Leben Teilnehmen, Arbeiten fallen wieder leicht.


    Ich sage mal so wenn in Kliniken bis heute noch Neuroleptika auf dauer eingesetzt werden sind das alle Mörder und Verbrecher. Mir bringt es nix wenn ich 20-30 Jahre weniger lebe und der Rest meines Lebens beschissen oder dann von Erkrankung oder Folgeerkrankungen geprägt ist.


    Meiner Meinung ist das ein Nazi System in den wir leben, von daher wird kaum Bupropion und vergleichbares eingesetzt. Das die USA in Mexiko einen Drogenkrieg führt wird auch so etwas sein wo die Pharmaindustrie ihre Finger im Spiel hat, da sie vermutlich auch in Mexiko die Menschen zerstören möchte mit Neuroleptika. Drogen werden vermutlich überbewertet und Bupropion soll etwas wie Amphetamin sein also vielleicht wie Kokain. Problem sehe ich keines, aber es ist ein Problem wenn Leute erschossen werden oder Zwangsbehandelt die sich mit den Neuroleptika kaum umbringen und zerstören lassen wollen. Wir leben in einen Verbrecherstaat mit einem Gesundheitssystem das die Nazis geschaffen haben und wo man Quasi Hitlers Errkungenschaften in den KZs uns betroffenen als Hilfe und Heilung verkauft.


    Ist jedem seine Sache. Ich lasse mir mein Leben von keinem Nazi freiwillig zerstören und wenn jemand die Neuroleptika verdient hat einzunehmen dann die Ärzte die das zu verantworten haben.

  • Zitat

    20-30 Jahre länger bedeutet das man wenn man Arbeiten geht was man mit Bupropion kann, auch noch Rente bekommt einen Lebensabend Rente genießen kann. Seine Kinder aufwachsen sieht und das Leben in vollen Zügen genießen kann

    So ist es @Maggi.
    Aber bei vielen Erkrankten geht es eben nicht ohne Neuroleptika, übrigens heissen die jetzt Antipsychotika meines bisherigen Wissens. Ich habe das Glück, dass ich unter Abilify stabil bin und Vollzeit arbeiten kann. Das schon seit Jahren. Wenn ich es absetze oder reduziere, zumindest zur Zeit, geht es mir nicht mehr so gut. Und diesen Zustand möchte ich auch nicht auf Dauer haben. Da würde ich lieber in Kauf nehmen, dass ich nicht so lang lebe aber dafür gut. Hast Du übrigens meinen Beitrag gelesen, wie es zu der erniedrigten Lebenserwartung hauptsächlich kommt?
    Hab mich auch mal erkundigt.

  • Hallo @Interessiert,
    Hast du vielleicht eine Quelle bezüglich das mit der Namensgebung das sich da etwas verändert hat? Neuroleptika ist ja an sich die Wirkstoffsart, dachte man hat immer schon auch von Antipsychotika gesprochen oder so, aber höre ich jetzt zum ersten mal so.


    Bei mir war es mit Abilify deutlich besser als mit anderen Antipsychotika also wenn ich das Bupropion als andere Wirkstoffklasse ausklammere, ging bei mir das Arbeiten unter Abilify einigermaßen gut auch Vollzeit klappte, gewisse Defizite/Problem hatte ich trotzdem damit und das hat es mir zusätzlich schwer gemacht wieder in die Arbeitswelt einzusteigen und auch so fühlte ich mich schlapp und Antriebslos lustlos auch etwas. Es geht ja nach der Arbeit auch weiter und da fand ich es mit Abilify aufgrund der Negativsymptome schwierig mich aufzuraffen und alle Anforderungen die an einen gestellt werden voll zu erfüllen, also wenn man auf der Arbeit eingespielt ist geht das zwar auch, aber es ist unter den Neuroleptika auch unter Abilify schwieriger, man braucht etwas länger sich in alles einzufinden.
    Ich finde Abilify als Akutmedikament und unter den Neuroleptika/Antipsychotika wenn man keine andere Wahl hat für mich noch als am angenehmsten, da es am unproblematischsten war und ich mich vom Wesen her zumindest einigermaßen normal fühlte, trotzdem sind die Negativsymptome und Restsympome belastend für mich gewesen.


    Ich behaupte bezüglich der Erkrankte das es sehrwohl eben ohne Neuroleptika geht und des ist ja der Punkt, das es mit dem Bupropion ein Antidepressivum gibt welches besser hilft als die Neuroleptika und eben dann auch ein Antipsychotikum wäre das aber keine Negativsymptome macht und auch keine Schäden die mit den Negativsymptome wahrscheinlich entstehen.
    Neuroleptika wie Abilify finde ich in der Akutbehandlung Top, also ich kann sagen das da die Psychose sehr schnell weg war und das Medikament ziehmlich direkt nach der Einnahme potent Wirkte also vor allem vom Abilify kann ich das behaupten, andere waren bei mir eher schwach und brachten bei resistenteren Schüben akut wenig.


    Da sehe ich es schon auch so das man Akut ein Neuroleptikum wie dieses brauchen kann da da diese Beruhigungsmittel durchaus runterfahren, aber auf dauer ist das nix damit schadet man sich und es kann viel schief gehen. Wenn Neuroleptika Alternativlos wären würde ich kaum etwas sagen.


    Die Sache ist das früher wo noch keine Neuroleptika eingesetzt wurden die Heilungschancen besser waren also 50% war möglich an Heilung 30%Mittel etwa 20% hatten noch schwerere Verläufe.
    Die Heilungsschancen waren also besser und vermutlich auch die schwereren Fälle kaum problematischer als Heute. Lediglich dauerte die Erstbehandlung eben länger, da mehr über Gespräche vermutlich gemacht wurde also keine Chemie auch gab es vermutlich noch kaum/keine modernen Antidepressiva die auf Seretonin wirken die Verstärkt Psychosen auslösen.
    Heute pfuscht man rum, die Symptome lassen sich ja schnell mit den Neuroleptika mildern aber die Ursachen werden so eher immer schlimmer, da das Gehirn durch einen zusätzlichen Mangel erfährt und sich an diesen Stellen abbaut.


    Das Problem ist das man weniger lange durch die Neuroleptika lebt aber dafür schlecht. Diese haben an sich kaum oder keine Vorteile und wenn man es gleich lassen würde und in der Erstbehandlung keine Neuroleptika einsetzen würde und sich mehr Zeit am Anfang nimmt, wäre das besser für die Betroffenen und von den Kosten her würde sich da vermutlich kaum etwas nehmen, da es unter Neuroleptika auch oder besonders viele Rückfälle gibt und diese zum Teil auch kaum oder keine Wirkung mehr zeigen, also nur begrenzt helfen und man mit einigen Restsymptomen da leben muss.


    Wie gesagt das Bupropion als Antidepressivum (SNDRI) und Nikotinentwöhungsmittel gibt es welches keine Negativsymptome macht und zudem gibt es da auch andere Wirkstoffe die bei ADHS eingesetzt werden und in die Richtung gehen und ebenso helfen können. Ich war etwa nie Hyperaktiv in meiner Kindheit das Gegenteil davon aber ich muss sagen das mich erst das Bupropion wieder meine Innere Ruhe gab also vermute ich schwer das Betroffene genau das brauchen also man müsste diese oft auch ADHS Medikamente gegen die Ursache der Schizophrenie zur Erhaltung einsetzen, dann wären vielen geholfen und es würde in der Erhaltungstherapie zumindest ganz ohne Neuroleptika gehen und wahrscheinlich auch insgesamt. Diese Medikamente machen auch eher Wach und eben keine Negativsymptome, also ist auch mit weniger Unfällen und Suiziden zu rechnen da eben eine deutlich bessere Lebensqualität nahezu oder ohne Einschränkung damit möglich ist.


    Das gilt es zu beachten weil das eben weniger selbstverständlich ist das es auch andere Wirkstoffe als Neuroleptika gibt die sogar besser wirken, aber ich verstehe wenn du mit Abilify zufrieden bist, da es von den Neuroleptika her eines der besten ist und man damit Leben muss und kann also es damit trotzdem verhältnismäßig gut geht, das stimmt aber wenn du das Bupropion hattest und das Abilify damit absetzen konntest wirst du verstehen das es etwas ganz anderes ist... Ist ein gewaltiger Unterschied von daher macht es viel aus und beim Bupropion sind die Süchte(Rauchen) und auch Wahn weg Restsymptome wie Ängste hören auf, Antrieb ist super so das man viel unternehmen kann mehr am Leben teilnehmen mit Freunden weggehen etc. ich fühle mich mehr ich selbst, obwohl ich dachte es wäre mit Abilify schon gut ist es mit Bupropion deutlich besser. Zudem kein Heißhunger mehr, Stimmungsschwankungen sind weg, also alles in Allem sehr gut, Autofahren ist auch viel einfacher, fühle mich viel Sicherer und habe keine unterschwelligen Ängste mehr.


    Also kann viel ausmachen, das Problem ist das diese Medikamente wie Bupropion keine Offizielle Indikation haben und wenn nur für Negativsymptome und Nikotinsucht bei Schizophrenie derzeit eingesetzt werden, da gibt es keine Studien und ich sehe das als pure Absicht das man diese Informationen zurückhält, damit diese Wirkstoffe die helfen kaum eingesetzt werden können. Meiner Meinung gibt es da einen Vorsatz und 20-25 Jahre würde ja wohl keiner verschenken wollen, wenn er die Wahl hat mit Bupropion eine normale Lebenserwartung zu haben und ein Leben ohne Negativsymptome also ohne Einschränkungen führen kann und eben auch die Positivsymptome ganz aufhören damit.


    Also aus meiner Sicht geht es ohne Neuroleptika und das vermutlich bei nahezu allen Betroffenen, wenn es etwa vergleichbare Wirkstoffe wie Bupropion gibt. Dieses Medikament steht zwar etwas alleine in der Gruppe aber da wird es vermutlich vergleichbare geben.



    Wegen der Lebenserwartung kann ich mich da an etwas erinnern, ich habe da einen Zeitungsartikel gelesen und da werden die Neuroleptika und das Rauchen also ungesunde Lebensweise als die Hauptfaktoren benannt. Ich vermute das es vor allem vom abbau der Gehirnsubstanz kommt 0,5% jedes Jahr wären 10% in 20ig Jahren, neben anderen Todesursachen wie Suizid oder Unfälle die wahrscheinlicher werden, so sehe ich das zumindest.
    Habe deinen Beitrag damals gelesen aber habe ihn jetzt gerade nicht gefunden.

  • hallo @Maggi!


    Ja zum Glück geht es mir mit Abilify sehr gut. Kann auch nicht nur arbeiten, sondern meine Freizeit geniessen. Nach der Arbeit bin ich schon oft müde, wobei das vielleicht auch normal ist. Und zur Zeit kann ich mich sogar auch manchmal zu Sport noch aufraffen. Am Wochenende unternehme ich sehr viel mit meinem Freund. Im Sommer Radeln und Wandern und im Winter haben wir jetzt Langlaufen angefangen.
    Natürlich will ich auch probieren, ob es mal ohne Medikamente geht, aber zur Zeit ist das wohl eher schlecht. Werde aber bald versuchen zumindest auf 7,5 mg zu gehen. Mein Ziel ist schon eines Tages wieder ohne Medikamente auszukommen.


    Wegen der Bezeichnung der Medikamente: siehe
    Psychosen: Therapie - www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org


    Das sind halt Fachleute. Denk die haben schon recht oder nicht?


    Das mit der Lebenserwartung weiss ich jetzt auch nur von Ärzten.



    Zitat

    Also soweit ich jetzt weiss liegt das daran, dass man durch Neuroleptika an Gewicht zunimmt. Das führt zum metabolischen Syndrom und damit verbundenen Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (mit der höchsten Sterblichkeitsrate überhaupt). Und die Suizide fallen auch noch in die Statistik.
    Schon mal darüber nachgedacht?

    Du meinst vielleicht, könnte ich mir vorstellen, dass die Ärzte uns das nur einreden.
    Aber ich denke schon, dass was daran ist, wenn ich auch an die Gewichtszunahme von mir selber denke.
    Wenn sich das all die Jahre so hochschaukelt, wäre ich im Alter wirklich fett und das führt dann zu den Risiken sehr wahrscheinlich am metabolischen Syndrom oder deren Auswirkung zu sterben.


    Habe ja oben schon geschrieben, dass auch mein Ziel ist irgendwann ohne Medikamente auszukommen. Aber wenn es eben nicht anders geht, muss ich das wohl in Kauf nehmen auch mit eventuellen Folgen.
    Zum Glück ist das Abilify mit dem Gewicht nicht ganz so problematisch, jetzt in meinem Fall.
    Und wenn es einem schlecht geht und es dadurch sogar bis zum Suizid kommen kann, ist das wohl auch keine Lösung.

  • Zitat

    Denk die haben schon recht oder nicht?

    Das ist schon richtig, aber es handelt sich um Neuroleptika. Antipsychotika ist der Überbegriff, darunter würde auch Bupropion fallen, da es antipsychotisch wirkt trotz das es als Antidepressivum klassifiziert ist. Neuroleptika bedeutet im Grunde ja Dopaminblocker also senkt diesen Botenstoff. Wirklich gut Antipsychotisch wirken Neuroleptika kaum von daher finde ich die Begrifflichkeit Antipsychotika dahingehend eher unpassend Antilebendiga würde eher zu den Neuroleptika passen.


    Also ich denke da hast du vermutlich etwas missverstanden. Etwa sagt man auch das Psychose der Überbegriff ist für die Erkrankung und Schizophrenie soll die chronische Form sein, da streitet man sich ob der Begriff Schizophrenie weiterhin benutzt werden soll, also da gibt es Kontroversen. Ich muss sagen das mir es kaum stört das es zwei Begriffe gibt und ich finde es eher praktisch wenn ich über die Erkrankung rede da auch mal Schizophrenie sagen zu können, da Psychose eher ein Neuerer Begriff ist worunter man sich weniger vorstellen kann, auch finde ich langsam "Psycho(se)" von der Namensgebung abwertender da man eben Psychopath und andere Dinge da reininterpretiert. Vielleicht also sollte man diese Begriffe Nebeneinander existieren lassen und so nutzen wie man sie braucht, gibt ja oft viele Wörter die ähnliches beschreiben aber mit anderen Unterton.


    Finde das Gespaltene auch ok da man ja in der Psychose wie hin und hergerissen ist und wie zwischen den (Geistigen)Welten steht, wenn man am Begriff Schizophrenie denkt.


    Allgemein @Interessiert kann man den Ärzten nur bedingt etwas glauben, diese mögen zwar recht haben und vieles mag unwiederlegbar sein, aber es ist auch Wahnhaft und viel Lügen werden einen aufgetischt die dieses Weltbild der Ärzte zusammenhalten, die blenden sehr bewusst Dinge aus und verschweigen das uns betroffene, also wir hören oft nur die Positiven für sie und ihrer angebotenen Therapien günstigen Aspekte, also meiner Meinung auch eine Psychose die Behandlungsbedürftig wäre die da im Hintergrund mitspielt und quasi das geistige Fundement für die Ärzte ist.
    Meiner Meinung werden durch eine Psychose/Schizophrenie Meinungen transportiert wie in der Politik auch, eine Art von Weltanschauung ist das bezogen auf den einzelnen und wenn man eine Meinung vertritt geht man oft nach dem Gespür also fühlt diese Strömungen-Gedanken die sich da gemacht werden nach und entscheidet für sich eher Intuitiv wenn man etwa sich einer Meinung anschließt, da man oft kaum im Stande ist die Daten und Fakten zu prüfen, das machen ja andere beruflich als hobby etc. , ich denke also das Psychose oder die Erkrankung so etwas wie ein Wille ist die im Stande ist etwa der Meinung eines anderen eine Wertigkeit einzuräumen oder zu bekräftigen, also wir oft kaum davon Wissen was wir für einen Einfluss haben und das durch die Psychose erst entdecken, vielleicht als eine Art Warnhinweis, das da etwas bei einem selbst und bei der Gesellschaft sich in eine negative Richtung entwickelt, wenn etwa Politiker sich etwa vom wahren Volkswillen entfernen und nur noch innerhalb ihrer Lobbykasten oder auch religiösen Weltanschauungen denken, Religion ist auch zwiespältig zum Teil und die Bibel und solche Dinge können verführerisch sein zum Bösen, also ähnlich wie im Islam, kurzsichtig und weniger gesamtheitlich betrachtet also kann es sehr Negativ ausgelegt werden und es gibt auch schlechte Menschen wie wahrscheinlich auch die Waffenindustrie die ihre Waffenverkäufe durch biblische Texte versucht zu legitimieren, also jeder ist ein Stück weit ein Egoist und sägt ungern am eigenen Ast und da kann ich mir Vorstellen, das Waffenverkäufe nach Saudi Arabien nach dem Motto verlaufen: "Richtet sich denn die Waffe gegen dem der sie geschmiedet hat", oder so ähnlich steht es in der Bibel, also man kann vieles kurzsichtig betrachten und es gibt Glaubensvorstellungen die im Einzelnen richtig erscheinen, aber Gesamtheitlich falsch, also die Realität bildet sich aus vielen solchen Meinungen die man sehr unterschiedlich auslegen kann.
    Die Psychose empfindet meiner Meinung so etwas nach und ich denke daher kommt diese Gespaltenheit, man nimmt die Realität wahr(macht sie sich zu Eigen) aber man hat so etwas wie Ideale die man im Gegensatz zu anderen die die Realität machen eher erkennt, also man ist sich dieser Spaltung bewusst, das es in der Realität keinen Idealzustand gibt und das gewisse Ideale oft auch ausgenutzt werden können indem etwa gläubigen Menschen gewisse Extreme eingeredet werden mit denen Unterbewusst womöglich auch negative Entscheidungen Legitimiert/Ermöglicht werden, was ich damit sagen will ist, das es das Böse auch in der Kirche geben kann und das es Menschen gibt die an sich negative Ziele verfolgen und die Gutmenschen für sich arbeiten lassen, also Gegensätze wie Gut und Böse gibt es und es kann einen befallen und zieht sich durch die Gesellschaft breitet sich aus, so das man sich auch fragen muss ob man Nüchtern oder man Selbst ist, also in der Psychose kann man Seelisch Missbraucht werden! Psychotiker übernehmen meiner Meinung eine Art der Wertung von der Realität denn was wir denken oder fühlen das fühlen andere unterbewusst nach, die Gesellschaft ist also auch ein Spiegel unseres Gesundheitszustands, beides ist also davon abhängig und oft ist Wissen und etwas Bauchgefühl gefragt. Die Psychose würde ich am Anfang als extrem Gefühlslastig bezeichnen und basiert auf Vertrauen, man glaubt vieles auch unrealistische Dinge und geht eher von den guten Absichten anderer aus, man ist ehrlich aber man kann überreagieren wenn sich in der Realität gefährliche Dinge abspielen oder man sehr enttäuscht wird. Meiner Meinung überwiegt am Angang das Gefühl man ist Naiv, eher übertrieben fast schon im negativen Sinne religiös indem man sehr ich bezogen allem einen besonderen Wert beimisst, was meiner Meinung die Erkrankung ist und ein Spiegel der Gesellschaft, man erlebt diese Wesensveränderung hin zum Bösen mit welches mehr oder weniger Besitz über einen ergreift und auch die Guten Absichten die man hat und die eigene Macht/Verantwortung von der man nix wissen soll oder am Anfang der Erkrankung nix weis für sich ausnutzt. Man lenkt also seine Aufmerksamkeit auf negative Dinge die einen bedrücken oder wahnhaft belasten und kann diese sogar mit naiven guten Absichten bestärken. Mal um ein Extrem von mir herauszunehmen, kenne ich es das ich mal versucht habe einen Konflikt zu lösen und die Meinung der Medien zu stark aufgesaugt habe also mich damit vergiften lassen habe und so eine Naive Gutmütigkeit sage ich mal die nur das Negative auf einer Seite vermutet und weniger bei sich und seinen Informationsquellen anfängt, kann zu einer Abwärtsspirale führen indem man entdeckt das man Polarisierungen etwa vorantreiben kann, also verschlimmern aber auch dämpfen kann durch den notwenigen Abstand, da man im Wahn geistig etwa Teil einer Kampanie wird mit etwas Abstand aber sich selbst und die Probleme oder das was einen als Wahrheit präsentiert wird in den Medien hinterfragen kann. Wenn man gewisse Propaganda erkennt für die man sich vorher hat einspannen lassen und so zu einer realitätsnäheren Sichtweise kommt, dann nimmt man auch diesen Dingen die einen Triggern und Negativ beeinflussen den Raum etwa in den Medien trägt also eher dazu bei das sich etwas verbessert wenn man kritisch sich hinterfragt und Experte für seine Probleme sogesagt wird, meiner Meinung sorgt man eben dann für die Auslegung der eigenen Realität und damit vermutlich können andere Menschen dann arbeiten nehmen diesen Erfahrungsschatz in ihre Gefühlswelt auf, im Sinne von glauben ähnliches und machen sich diese Meinungen/Wertungen zu eigen, also ähnlich wie man als Betroffener am Anfang mehr in einer Gefühlswelt lebte, ich hatte früher etwa die Politik kaum hinterfragt und mich kaum dafür interessiert oder Informiert(das eher ausgeblendet und auf das berufliche konzentriert), aber doch eine Meinung zu gewissen Fragen, anhand meiner Bildung, was man im Fernsehen etc. so mitbekommt und religiösen Grundüberzeugungen die ich damals hatte.
    Das erstaunliche war, das diese Überzeugungen durchaus oft Realität wurden, wenn ich die frühere Haltung zur Atomenergie bedenke, Steuererhöhung, Harz 4, da konnte ich die Haltung der Regierung meist nachvollziehen und fand es ok ohne aber groß Kritische Details zu berücksichtigen also viel Egoismus und Wunschdenken, vertrauen in die Politik deren Publizierte Meinung ich oft übernommen habe und ungefähr meinem Weltbild auch im Religiösen entsprochen hat.
    Interessiert hat es mich aber weniger erst in der Psychose als ich auf übernatürliche Weise verängstigt wurde merkte ich das vermutlich etwas falsch und aus dem Ruder läuft, ich denke ich war damals Teil des Problems und heute bin ich vielleicht mehr Teil der Lösung und die Psychose selbst machte bei mir diese Wandlung möglich überhaupt aufzuwachen und hinzuschauen zu erkennen das ich auch eine Meinung und gewichtige Stimme habe also auch Verantwortung trage was mir vorher kaum bewusst war.
    Vieles hat vermutlich was Betroffene erleben mit Erbschuld zu tun, ich denke wir bekommen auch unsere gesellschaftlichen Versäumnisse und Fehler vor Augen gehalten, so das wir auch erkennen das nicht nur die Politiker/Chefs schuld sind wenn etwas aus den Ruder läuft sondern auch wird die diese Wählen und deren Entscheidungen im Positiven wie im Negativen beeinflussen können, ich habe den Eindruck das man sich über das ärgert was man im Zweifelsfall in der Position des anderen auch so machen würde, wir bekommen also ein Stückweit auch das zurück was wir verdient haben da man ja selbst so drauf ist, zumindest kenne ich das bei vielen Dingen im Leben, wo ich mich denke das ich ja auch so ähnlich bin oder wahr was ich negativ sehe, auch wenn es krankheitsbedingt war zum Teil und ich mich auch durch die Tabletten SSRI Antidepressiva etc. weiter entfremdet habe, habe ich durch meine Art vermutlich mit dazu beigetragen, also ohne die Psychose die mir ein Brett vor den Kopf gehalten hat wäre ich vielleicht genau so drauf wie das was ich kritisch an anderen und auch an mir zum Teil noch sehe.
    Man bekommt finde ich oft das zurück was man von sich selbst erwarten würde im Positiven wie im Negativen, also vieles hängt davon ab wie man selbst Eingestellt ist.


    Das Problem ist auch das die Psychosebehandlung Ärzte sollten eben mehr zuhören, versuchen ein Gefühl für die Probleme der Betroffenen zu bekommen, ihnen helfen da rauszukommen und ihre möglichst ehrliche Sicht schildern, also Betroffene erkranken ja oft mit ca. 20ig haben also kaum Lebenserfahrung und eben müssen lernen das zu verstehen, man wacht mit einer Psychose auf also es wäre besser wenn man das aufwachen fördert die Selbstkritik, aber auch die Kritik an den Eigenen Idealen hinterfragt ob diese wirklich so gut sind ob nun religiöser oder anderer Art. Das Betroffene erkennen das sie sich womöglich ähnlich wie die anderen die sie kritisieren verhalten oder auch Schwachpunkte haben, die man eben nach und nach lösen kann und erstmal finden/erkennen muss um sage ich mal so mit sich selbst im reinen wieder zu sein.


    Ich glaube die Probleme der Gesunden sind oft ganz ähnlich wie jene die Betroffene haben, also im Grunde sitzen wir im selben Boot.


    Ärzte ermöglichen auch diesen Missbrauch durch die falschen Medikamente, dem sollte man ein Ende setzen, so wie die Betroffenen eingeschläfert werden durch die Neuroleptika so werden auch die Verantwortlichen im Geiste ruhig gestellt.
    Bupropion also Medikamente die gegen ADHS helfen machen innerlich ruhig also helfen besser da Betroffene geistig wach bleiben. Neuroleptika auch das Abilify stellen ruhig, aber die innere/Anspannung Unruhe und Probleme bleiben.
    Da sollte man unterscheiden Neuroleptika wie Abilify taugen als Akutmedikamente aber sonnst haben diese nur einen kleinen Nutzen und die Probleme können überwiegen wovon ich ausgehe.


    Bupropion hilft ja gegen Sucht, Wahn und allem sehr gut also Positiv- wie Negativsymptome ist kein Neuroleptikum und von daher sehr gut geeignet für die Erhaltungstherapie/Mono, damit man von den schädlichen Neuroleptika wegkommt.


    Also auf Dauer in der Erhaltungstherapie ist Abilify auch nix, selbst wenn es ein vergleichsweise gutes NL ist.


    Ich kann dir da wirklich nur das Bupropion raten @Interessiert, das macht sehr viel aus. Absetzversuche ohne bringen nix und sind Riskant.


    Gruß

  • Zitat

    Antilebendiga würde eher zu den Neuroleptika passen.

    Hallo @Maggi!
    Das ist gut gesagt. Finde ich irgendwie lustig.
    Ich habe zum Glück keine Einschränkungen. Gefühlsmässig und auch vom Antrieb. Fühle mich motiviert und ausgeglichen. Kenne auch das Gefühl glücklich zu sein. Das lässt mich so gut leben zur Zeit, auch wenn mein Ziel natürlich ist ohne Medikamente irgendwann wieder auszukommen.


    Du hast vielleicht teilweise recht mit Deinen Ansichten und dem Zusammenhang mit der Psychose bei Betroffenen. Ich denke auch, dass die Gedanken in einer Psychose teilweise wohl was mit der Wahrheit zu tun haben, die auf dieser Welt geschieht. War auch total überzeugt, dass man sozusagen von einer fremden, "richtigen" Macht ergriffen ist, die einem die Wahrheit aufzeigen will oder so.


    Naja, weiss nicht, mit dem Bupropion. Bei Dir klappt es jetzt ganz gut. Aber grundsätzlich soll das Bupropion, soweit ich weiss, das Dopamin steigern und das kann auch eine Psychose triggern. Oder nicht?

  • Text, zur Diskussion:


    Ich denke, dass die Enttäuschung über die Nebenwirkungen vieler (vor allem der alten / 1. gen. antipsychotics) Neuroleptika der Grund über die mangelnde Adhärenz / Behandlungsbereitschaft vieler Menschen mit Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis ist. Hierfür sollte Verständnis aufgebracht werden, anstatt auch oder meiner Beobachtung nach insbesondere aus dem Zirkel der "Antipsychiatrie" vorgebrachte Vorurteile und Beschuldigungen/Stigmatisierungen (z. B. "Antipsychotika machen süchtig", "Tabletten-/Medikamentensucht", "willenloser Zombie") unkritisch zu repetieren. Auf die Frage, was würde passieren wenn du dein Medikament absetzt muss die ehrliche (und auch nicht fachfremde!) Antwort möglich sein: "Wahrscheinlich gar nichts"; "aber ich tue es nicht", ist dann der saubere wirklichkeitsbezogene Weg, alles andere stellt nur eine Fangfrage dar, die uns von einer Psychose Betroffenen in den Weg gelegt wird.

  • Zitat

    Naja, weiss nicht, mit dem Bupropion. Bei Dir klappt es jetzt ganz gut. Aber grundsätzlich soll das Bupropion, soweit ich weiss, das Dopamin steigern und das kann auch eine Psychose triggern. Oder nicht?


    Hi Interessiert,
    Das habe ich ich auch gefragt am Anfang..
    Laut englischen Wikipedia konnte keine Zunahme des Dopamins beobachtet werden... das würde auch mit meiner Theorie zusammenpassen, das sich womöglich das Dopamin eben nur dort wo ein Mangel ist steigert und sich der Überschuss senkt, also das die Wiederaufnahmehemmung die Botenstoffe reguliert.

    Zitat

    Die Belegung von Dopamin-Transporter (DAT) Seiten von Bupropion und seine Metaboliten im menschlichen Gehirn, gemessen durch Positronenemissionstomographie betrug 26% nach Glaxosmithkline Forscher und 14% in einer unabhängigen Studie.Trotzdem jedoch schwach DAT Belegung, eine nachfolgende Studie befasste sich mit den tatsächlichen extrazellulären Konzentrationen von Dopamin im Gehirn des Menschen nach einer akuten oralen Behandlung von Bupropion und konnte keine Zunahme zu beobachten, der Schlussfolgerung gelangt, dass die schwache DAT Belegung Dopaminspiegel zu erhöhen, nicht ausreichend war.


    Ich denke das das mit der Wiederaufnahmehemmung zu tun hat. Es wird ja das Dopamin davon abgehalten wiederaufgenommen zu werden wodurch die die Konzentration dann steigern sollte.
    Wenn man etwa ein Medikament hat das die Ausschüttung anregt ist das vermutlich etwas anderes als die Wiederaufnahmehemmung, da die Wirkmechanismen ja anders sind.
    Vermutlich setzen Wiederaufnahmehemmer vor allem dort an wo ein Mangel der Botenstoffe besteht und dort wo ein Überschuss ist kaum, das wäre ein Erklärungsansatz.
    Ein Anderer zusätzlicher wäre das durch die beschriebene Steigerung des Dopamins und Noradrenalins dort wo ein Mangel da ist dazu führt das das Gehirn dort keine Unterversorgung mehr hat, es sieht also keinen Grund überschüssiges Dopamin anzuregen und somit senkt sich dann vermutlich das Glutamat also der Neurotransmitter der vermutlich zur Dopaminausschüttung anregt, das wiederum setzt dann verstärkt dort an wo der Überschuss von Dopamin ist, somit würde eine Regulierung stattfinden und das wäre eine Möglichkeit sich das zu erklären, etwa durch diese Mechanismen.


    Wenn jetzt das Bupropion direkt die Ausschüttung von Dopamin beeinflussen würde wäre das dann etwa wie wenn sich das Glutamat steigern würde, was keinen Regulierenden Effekt hätte und wie du es beschreibst dann womöglich triggern würde, da es ähnlich wäre wie wenn man den Verstärker aufdreht.
    Durch das Bupropion wird einerseits dann die konzentration der Botenstoffe dort erhöht wo ein Mangel da ist und gleichzeitig reguliert das Gehirn die Ausschüttung herunter. Insgesamt wird man von daher womöglich kaum sagen können oder wollen das sich das Dopamin steigert.


    Das wird eben auch den Effekt auslösen das man kein Suchtgefühl hat, da sich das Glutamat senkt und eben auch der Appetit senkt sich, also ich vermute das die Sucht und Abhängigkeit welche Neuroleptika eher verstärken das ursächliche Problem der Psychose ist.


    Ähnlich ist es beim Noradrenalin.
    Wie man auf Wikipedia erkennt macht man da auch einen Überschuss von Noradrenalin verantwortlich für Stimmungsschwankungen(könnte aber auch vom Mangel kommen was wahrscheinlicher wäre). Stimmung kann ja bei Schizophrenie auch schwanken, dort wird also vermutlich ebenso durch die Wiederaufnahmehemmung erreicht das sich der Mangel löst und dadurch auch der Überschuss sich legt, Noradrenalin wird zudem aus einem Enzym des Dopamin gebildet, somit hat das Bupropion dann doppelten Effekt, da das Dopamin sich ja auch reguliert und sich das auch auf das Noradrenalin auswirken sollte.



    Bei ADHS Medikamenten ist das ähnlich Bupropion etwa kann auch bei ADHS eingesetzt werden und auch Bipolare Störungen siehe hier:
    15 Years of Clinical Experience With Bupropion HCl: From Bupropion to Bupropion SR to Bupropion XL


    Es gibt auch andere ADHS Medikamente die zum Teil auch als Antidepressiva eingesetzt werden SNARI wie Atomoxetin und Reboxetin diese sind nur Noradrenalinwiederaufnahmehemmer:
    SNARI, SNRI Antidepressivum


    Im Grunde wird es bei ADHS also ganz ähnlich sein das dieses Stimmungsstabilisatoren sind, innerlich ruhig machen und das Noradrenalin dort wo ein Mangel ist steigern und so regulieren.


    Diese Stimmungsstabilisatoren oder Antiepilepsiemittel die in Wikipedia genannt werden sind ja ähnlich gefährliche Medikamente wie Neuroleptika, diese werden also vermutlich ähnlich ansetzen und mehr Risiken als Nutzen haben. Fraglich wo man ADHS Medikamente hat, warum man Epilepsiemittel einsetzt etwa bei Bipolaren Störungen oder zum Teil auch Schizophrenie.. An sich sind diese vermutlich in der Erhaltungstherapie ebenso unnötig wie die Neuroleptika.