Psychose alternativ therapieren ?

  • Hallo Ihr,
    nachdem ich mich mal grob vorgestellt habe, mein "Thema". Frage: Kann man mit einer Psychose ohne Medikamente umgehen, sie "verarbeiten", heilen wie auch immer. Diese Psychose ist im Fall meiner Frau ein Erlebnis, das sie nachts hatte und das sie als Wahrheit empfunden hat. Sie ist sehr gläubig im christlichen Sinne und hatte in einer Depression eine Begegnung, einen Traum, wie auch immer, bei dem ihr gezeigt wurde, dass ihr Name nicht im "Buch des Lebens" verzeichnet sei, sie quasi nicht zu den Kindern Gottes gehört. Sie ist danach total "abgestürzt", aus einer total extrovertierten lebensfrohen Frau ist ein Häufchen Elend geworden. Seitdem ist sie total depressiv, interpretiert alles negativ im Sinne von "das geht jetzt auch schief" und denkt, dass es irgendwo für sich und unsere Familie keine Hoffnung mehr gibt. Praktisch ist ihr Zustand stabil negativ, sie fühlt sich aber absolut unfähig Dinge zu tun, liegt meistens auf dem Sofa. Sie ist in Behandlung sowohl bei einer Ärztin als auch bei einer Therapeutin. Sie bekommt Medikamente, inzwischen nur noch sehr geringe Dosen, was aber abgesehen von einer anfänglichen Beruhigung in der Akut-Phase absolut keine positive Wirkung zeigt.
    Ich habe u.A. in einer Fernsehsendung zum Thema (vorgestern 3sat) einen alternativen Ansatz gehört, der mir absolut sinnvoll und logisch scheint:


    1. Man nimmt den Betroffenen in seinem Erleben erst einmal ernst, d.h. man versucht nichts wegzureden oder in die kranke Ecke zu stellen
    2. Es sollte möglich sein, dass man den Betroffenen das Erlebnis noch einmal vor Augen zu führen, aber den Verlauf zu ändern, d.h. ihr in der Situation quasi zu zeigen, dass ihr Name DOCH im Buch des Lebens steht. Dann ist das Erlebnis zwar nicht ausradiert, aber die zerstörerische Kraft ist weg. Man (in dem Fall Frau...) kann damit dann umgehen. Es ist in der Psychotherapie ja ein üblicher Ansatz, bei seelischen Verletzungen im Kindesalter zu versuchen, sich in die Situation wieder zu versetzen, die Gefühle wieder herzuholen, dann wie auch immer anders zu handeln, jemand zu verzeihen, wie das halt war- und damit den schmerz zu verarbeiten ... Warum sollte das hier nicht gehen?


    Was denkt ihr?

  • hallo @intelligent210


    tut mir leid für euch,dass es deiner frau so schlecht geht...
    also ich denke einen versuch wäre es doch wert...ich denke schaden wird es nicht,also versuchen würd ich es...
    ob man auf diese weise eine echte psychose "heilen" kann-hm ich weiss nicht...
    aber vielleicht kann ihr das im verarbeiten ihres "traumas" helfen...und das wär ja schonmal ein großer schritt denke ich...


    liebe grüße und alles gute für euch :)

  • Hallo @intelligent210,


    was du versuchen möchtest, könnte mit der Technik der Aktiven Imagination und dem Neurolinguistischen Programmieren funktionieren.
    Auf diese Weise programmiere ich alle meine Psychosen um.
    Leider ist es so, dass die Schübe bei mir immer wiederkehren und ich immer wieder auf Medikamente angewiesen bin.
    Ich persönlich habe auch noch kein Rezept gegen diese Schübe gefunden. Ich kann sie aber so verarbeiten, dass sich die Inhalte verändern.
    Beim nächsten Schub habe ich wieder andere Inhalte. Es hört so gut wie nie auf!
    Am schlimmsten dabei sind die Ängste, die mit den Wahninhalten verbunden sind.
    Wenn deine Frau nur diesen einen Wahninhalt hat, sollte sie es schaffen, ihn umzuprogrammieren, aber wie gesagt, Psychosen sind sehr tückisch und je erfindungsreicher jemand ist, desto 'phantasievoller' sehen die Wahninhalte aus.
    Einen religiösen Wahn bilden viele Psychotiker aus.
    Ich nehme an, weil man Glaube nicht 'beweisen' oder 'widerlegen' kann, ist es auch so schwer dagegen anzureden. Wenn Vernunft nicht mehr angewendet werden kann und es nur noch um Glaube geht, redet man buchstäblich gegen eine Wand.
    Ich finde das Thema von deiner Frau, sie stünde nicht im Buch des Lebens, sehr interessant und würde gerne mehr davon erfahren. Wenn du möchtest, könnte ich mir ein paar Argumente gegen diesen Irrglauben überlegen.
    Wenn das Buch des Lebens das ist, was ich denke, das es ist, nämlich eine Auflistung aller Menschen und deren Schicksale sowie Lebenswege, fällt mir schon mal das Argument ein, dass es deine Frau gar nicht gäbe, wenn sie nicht im Buch des Lebens stünde, denn sie lebt ja, oder? ;)

  • Hi @intelligent210
    Medikamentös würde ich vorschlagen mal Aripiprazol (Abilify®) auszuprobieren also nach Möglichkeit da umstellen zu lassen, das steigert den Antrieb schon etwas also im vergleich zu anderen Neuroleptika dämpft es weniger, bei sehr guter antipsychotischen Wirkung und relativ wenigen Nebenwirkungen, also von den Nebenwirkungen schon ein enormer Unterschied zu Risperdal oder Xeplion was zum Teil leider verschrieben wird.
    Hier sind ein paar Wirkungs- und Nebenwirkungsstudien im unteren Bereich die zu seriösen Seiten führen, die Einordnung oben habe ich selbst gemacht und sind meine Einschätzung:
    Atypika Liste/Vergleich


    Da kann man gut selbst anhand der Nebenwirkungstabelle unten vergleichen welches Neuroleptikum man einnimmt und inwieweit es von den Nebenwirkungen kommen kann oder ob es bessere gibt die weniger schlapp machen etc. An sich haben alle Neuroleptika auch Abilify Negativsymptome, ich hatte schon einige davon ausprobiert und fand Abilify da noch am Angenehmsten also zum Teil auch um Längen besser, das kann für den Betroffenen Welten ausmachen, da was verträgliches zu bekommen, von der Wirkung sind die Unterschiede eher geringer wobei Abilify schon sehr Potent ist Zeldox dagegen etwas schwächer aber auch relativ Nebenwirkungsarm.
    Also da könnt ihr euch eine Übersicht machen von den sogenannten Wirkstoffen die häufig eingesetzt werden.


    Ich selbst habe ca. 3 Jahre Abilify vorher andere wie Risperdal, Xeplion, kurz Seroquel und Amisulprid auch ein paar typische in der Akutbehandlung, mit denen ich schlecht klar gekommen bin, bin seit ca.4 Jahren erkrankt als die Krankheit ausgebrochen ist. Das Neuroleptikum macht sehr viel aus, natürlich ist viel auch Verarbeitungssache, also wenn es um das Neuroleptikum geht sollte man schon darauf bestehen Abilify zu bekommen am ehesten, kann aber auch immer vorkommen das man es schlecht verträgt oder die Wirkung nicht passt, ansonsten muss oder sollte man weiterprobieren also nach der Verträglichkeit würde ich vorschlagen. Es gibt auch bei Abilify Depotspritzen, davon Rate ich ab, also das sind oft teuere Herstellerprodukte und werden auch als Zwang für den Betroffenen empfunden, meist gibt es diese nur in mittleren oder hohen Dosierungen so das man als Betroffener kaum Spielraum hat. Tabletten sind also besser, bin mit 5mg Abilify z.B. sehr gut klar gekommen, hatte ein Jahr 1/10tel dieser Dosis Bedarfsweise aber war auch weniger stabil also immer an der Grenze wo ein Windhauch reichte um einen umzwerfen, also man sollte schon versuchen regelmäßig eine Bestimmte Dosis zu nehmen die aber nur so viel wie eben nötig sein sollte, Ärzte schreiben da in der Regel meist etwas mehr auf als nötig. Bei Abilify hat man da auch wenn man 10mg bekommt und das zuviel ist die Möglichkeit diese mit einen scharfen Messer zu Teilen, bei den meisten Generica, manche sind schon winzig und lassen sich schwer teilen. Da sollte man also wie du es ja oben auch in etwa geschrieben hast mit einer kleinen Dosis probieren, das kann zum Beispiel wie im Fall Abilify 5mg die kleinste in Tablettenform verfügbare Dosierung sein. Wenn es zu wenig wird merkt man das ja normal und kann mehr nehmen. Also Abilify hat eine hohe Halbwertszeit viele andere Tabletten kann und sollte man nicht teilen.
    So etwas Medikamentenkunde :P 
    Hatte lange Abilify aber auch da ist man etwas schlapp liegt viel rum, also ich kenne das von mir auch sehr bin da meistens im Internet unterwegs. Also mit Neuroleptika gibts immer ein paar Einschränkungen, auf kurz oder lang würde ich zumindest den Versuch wagen davon wegzukommen.
    Bei mir ist es so das ich viele Absetzversuche hinter mir habe, also immer rückfällig wurde, als ich das Abilify absetzte dauerte es meist einen halben Monat und die ersten Frühwarnsymptome waren da, nach einen Monat dann die Akute Psychose, also die Krankheit ist normal chronisch da führt in der Regel kein Weg raus also die wenigsten schaffen es ihre Medikamente über längere Zeit ganz abzusetzen und bei denen wo es klappt spricht man normal von keiner Schizophrenie, also da sieht man dann eher andere Auslöser für die Krankheit. Also Spontanheilung ist eher wie ein 6er im Lotto, aber es wir mit der Zeit besser mit den Medikamenten also ich habe viele Fortschritte mit Abilify gemacht.
    Habe ansonsten auch Antidepressiva ausprobiert viele verschiedene, da kann man die Meisten vergessen bei Psychosen, SSRIs über die oft gesprochen wird sind da nix die verstärken eher die psychotische Problematik, dann gibt es trizyklische und Tetrazyklische etwas ältere Antidepressiva mit mehr Nebenwirkungen die sind auch schlecht geeignet bei der Krankheit da der REM Schlaf also Traumschlaf unterdrückt wird, ich halte da das Risiko für groß das das der Traum bei Psychosen dann am Tag nachgeholt wird habe diese Sorten Antidepressiva auch vor der Psychose eingenommen und auch während um zu sehen ob es vielleicht hilft. Also gab keinen Schutz eher das Gegenteil. Später hatte ich Duloxetin also ein SNRI, diese Wirken zum Teil wie SSRIs auf das Seretonin und auch auf das Noradrenalin, mir hat das gegen Stimmungsschwankungen sehr geholfen die ich vor allem unter sehr wenigen Neuroleptika hatte, konnte aber das Antidepressiva nur einen Zeitraum einnehmen da es mir zu viele Nebenwirkungen machte, die Stimmungsschwankungen waren auch später dann stabilisiert also es brachte auch über den Einnahmezeitraum etwas.
    Nun habe ich mir ein SDNRI Antidepressivum aufschreiben lassen mit dem ich sehr zufrieden bin SNDRI (Empfehlung) es ist ein Dopamin-Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer der auch bei ADHS eingesetzt wird. Also es steigert das Dopamin und stärker auch das Noraderenalin wenn ich das richtig verstanden habe, also wirkt gänzlich anders als Neuroleptika die das Dopamin senken, aber es hilft! Habe es damit geschafft vor ca. 2 Monaten Abilify auszuschleichen und bin bis jetzt Symptomfrei, also es gibt Schutz vor Positiv- und Negativsymotomen, hift bei Nikotinsucht um aufzuhören oder das einzuschränken, man verliert damit Gewicht oder kann leicht damit abnehmen, und es gleicht die Stimmung aus und wirkt Antidepressiv Antriebssteigernd im positiven Sinne. Seit dem ich vor 2 Monaten das Neuroleptikum also Abilify ganz weggelassen habe geht es mir täglich besser, hatte 150mg Elontril also anfangs hatte ich auch etwas Schiss das es schief gehen könnte habe aber schon genug Absetzversuche hinter mir, also nach und nach ging es mir jetzt in den letzten Monaten immer besser waren also auch mal Depressive Fasen dabei, also gibt auch schlechtere Tage, anfangs hatte das Antidepressivum auch ein paar Nebenwirkungen, aber es geht und ist sehr Nebenwirkungsarm im Vergleich zu anderen. Es macht wach tagsüber und abends muss man erstmal sehen das man zur Ruhe kommt z.B. so als Nebenwirkung, an sich lassen diese mit der Zeit nach und verschwinden in der Regel ganz, bei mir war das so.
    Gut im Grunde habe ich an Tagen als es Depressiver wurde das Elontril auf 300mg aufdosiert, da es da gerade beim Absetzen von Neuroleptika zu so etwas wie einer postpsychotischen Depression kommen kann ist das vermutlich normal, man wird etwas natürlicher und gefühlsbetonter würde ich sagen. Nur so also es wurde aber insgesamt gesehen von Tag zu Tag, Woche zu Woche ohne den Neuroleptikum besser und dieses Antideperessivum gab mir den nötigen antipsychotischen Schutz. Bin jetzt schon ca. 2 Monate Symptomfrei also habe keine Akutsymptome somit an sich schon über den Jordan, kann sich natürlich ändern und umschlagen, aber bin da momentan wirklich guter Hoffnung das es klappt und so funktioniert. Bin auch viel aktiver kann besser abschalten mich ablenken etc. also an sich hat sich alles zum Guten so gewendet, jetzt nehme ich 300mg also habe selbstständig hochdosiert also liegt noch im normalen Dosisbereich des Medikaments und versuche erstmal so weiter zu machen.
    Kann natürlich auch reiner Zufall sein das es nur bei mir so gut wirkt, oder eben später dann in die Hose gehen aber wenn ihr mal reduzieren oder die Neuroleptika absetzen wollt, würde ich es mit Elontril zusätzlich probieren, da gibt es von den Antidepressiva nix vergleichbares. Normal verschreiben es Ärzte gegen die Negativsymptomatik oder Rauchen zum Beispiel, also es hat bei Psychosen keine Indikation steht also auch etwas im Widerspruch zur Dopaminhypothese, für mich ist da aber wichtig das es hilft und das tut es.
    Also das wäre eine Möglichkeit von den Neuroleptika wegzukommen, wo man eine gute Chance hat das es klappen könnte. Bei mir wenn was wäre kann ich das Abilify einnehmen was sehr schnell wirkt und die Symptome dann in ein paar Tagen weg sein sollten, denke aber das auch die Neuroleptika unterschiedlich lange brauchen und es immer drauf ankommt wie lange eine Psychose läuft, also für mich ein berechnetes Risiko. Oft setzen Betroffene ja so ab oder haben es versucht und nehmen dann selbstständig die Tabletten wieder denke das probiert fast jeder mal also kann auch in die Hose gehen also mein 1. Absetzversuch führte da zurück in die Klinik nur so, hatte auch keine Neuroleptika zuhause. Also wenn man Neuroleptika in Tablettenform daheim hat kann man finde ich probieren auf dieses Antidepressivum umzusteigen ob es hilft, denke zusätzlich bringt es auch etwas, anderweitig also ganz ohne Medikament habe ich die Erfahrung gemacht das ich da Chancenlos war also sich immer die Psychose Akut wieder aufgedrängt hat.
    So meine Erfahrungen von den Medikamenten im groben, die vielleicht weiterhelfen.


    Ansonsten denke ich auch sollte man versuchen auch etwas auf den Betroffenen einzugehen, oft steckt schon etwas hinter dem Ganzen was wir erleben, glaube ich zumindest, also Verarbeitung finde ich sehr wichtig, oft braucht man einen guten Tipp oder anstoß vom anderen damit umzugehen, der das aufzeigt was der Betroffene in seinen eher Wahnhaft gebahnten zustand ausblendet, also um einen Wahn aufrecht zu erhalten blendet man oft bewusst dinge aus die dagegen sprechen, also ich denke damit indem man das aufzeigt also andere Sichtweisen aufzeigt kann man das abschwächen. Denke es kann eben seine Zeit daueren jetzt in ihren Fall das sie sich zugehörig fühlt also wieder kraft und Glauben fassen kann, irgendwo ist ja jeder Mensch teil der Schöpfung und Gott ist ja auch vergebend also man sollte versuchen auch wenn diese Probleme etwas krank erscheinen das zu lösen und wieder in eine Positive Richtung zu bringen.


    Grüße

  • Zitat

    Hallo Ihr,
    nachdem ich mich mal grob vorgestellt habe, mein "Thema". Frage: Kann man mit einer Psychose ohne Medikamente umgehen, sie "verarbeiten", heilen wie auch immer. Diese Psychose ist im Fall meiner Frau ein Erlebnis, das sie nachts hatte und das sie als Wahrheit empfunden hat. Sie ist sehr gläubig im christlichen Sinne und hatte in einer Depression eine Begegnung, einen Traum, wie auch immer, bei dem ihr gezeigt wurde, dass ihr Name nicht im "Buch des Lebens" verzeichnet sei, sie quasi nicht zu den Kindern Gottes gehört. Sie ist danach total "abgestürzt", aus einer total extrovertierten lebensfrohen Frau ist ein Häufchen Elend geworden.

    Ich gehe damit ohne Medikamente um und bezeichne das aber auch nicht als Psychose sondern, wie es aus christlicher Sicht auch ist - als böse Geister und Dämonen.
    Sag deiner Frau, sie muss die Bibel besser lesen. Da steht drin, dass jeder Mensch im Buch des Lebens geschrieben steht - und das ist auch die Wahrheit. Sag deiner Frau, dass diese Art etwas zu sagen nicht von Gott ist, weil Gott niemals auf diese Art und Weise mit einem Menschen spricht. Sie soll sich damit an Jesus wenden... An Jesus direkt. Das Beste ist sowieso, wenn man eine eigene, direkte Beziehung zu Jesus plegt.
    Jesus hat gesagt: "Wer zu mir kommt, den schicke ich nicht weg." Wer anklopft, dem wird aufgetan" ... usw.
    Das ist nur ein schlapper Versuch der Finsternis, ihr den Glauben zu nehmen. Und tatsächlich zeigt ihre Reaktion ja auch, dass sie nicht sehr fest im Sattel des Glaubens sitzt. Sonst hätte diese Aussage keine Wirkung auf sie gehabt und sie hätte sofort gewusst, dass da ein Lügner spricht.
    Am besten, sie betrachtet es als einen Hinweis auf ihre Glaubenskraft. Das sie das als real erlebt hat ist normal. Jesus ist ja kein Spinner. Und wenn man davon ausgeht, muss man auch davon ausgehen, dass die Kräfte und Mächte der Finsternis real sind.
    Bei welchem christlichen Verein ist sie denn? Hört sich für mich ein bisschen nach den Zeugen Jehovas an - und turnen die Dämonen tatsächlich durch die Reihen der Kirchenbänke. Dogma ist nicht richtig.
    Sonst mal mit ihr zu einem Seelsorger einer Pfingstgemeinde gehen. Die brauchen zumindest keine giftigen Medikamente um ihr helfen zu können. Man muss da ja nicht gleich Mitglied werden, aber die haben Seelsorger, die darauf spezialisiert sind, solch bösen Geistern das Handwerk zu legen.


    Soweit also meine "christlichen" Gedanken dazu.


    LG Ukki :rolleyes:

  • Hallo,


    Psychosen sind heilbar, Medikamente sind nicht immer nötig


    Das wäre die Alternative. Regeneriert das Gehirn.


    Man sollte komplett auf Kaffee, Zigaretten und Alkohol sowie andere Drogen verzichten und sich extrem gut ernähren.


    Mindestens 7x täglich Obst und Gemüse, jeden Tag eine Hand voll Nüsse, 4x die Woche Fisch, viele Antioxidantien zu sich nehmen.


    Keine Kartoffeln essen, sondern stattdessen Süßkartoffeln. Kein Zucker.


    Nach einem halben Jahr bis einem Jahr sollte sich das Gehirn komplett regenerieren.


    Ich hatte auch eine paranoide Schizophrenie. Jahrelang rätselte ich darüber, wie ich meine Psyche verbessern könnte. Nun nach 5 Jahren Krankheit, in denen es mir 4 Jahre lang schlecht ging, kann ich sogar ein Studium aufnehmen und kann 5 Stunden am Stück lernen.