• Hallo ihr,
    ich bin neu hier und lese gerade diese Antworten darauf, ob es ein Schicksal gibt oder nicht.
    Ich denke, die sogenannte Willensfreiheit findet bei allen Menschen immer nur im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten statt. Deshalb halte ich Willensfreiheit für eine blanke Illusion. Gut gemacht, aber nicht gut genug, als das man das nicht durchschauen kann.
    Gott hat die Erklärung für diese Dinge schon mal hier auf Erden hinterlassen... nämlich als Jesus hier war. Leider hat die Kirche mit ihrem begrenzten Verstand den Inhalt versuselt und weiß es nun selbst nicht mehr.
    Ich denke, alle Dinge haben eine Bedeutung und jeder Mensch hat eine Lebenslernaufgabe - die er aber für sich selbst rausfinden muss. Und diese Aufgabe hat leider überhaupt nichts mit dem Gesellschaftssystem zu tun, in dem wir leben.
    Wenn ich also nicht immer wieder und wieder und wieder Zukunftsträume gehabt hätte, Visionen und andere Dinge - die eigentlich gar nicht sein können, vertraut man denn dem Urteil eines Psychiaters, dann würde ich wahrscheinlich auch anders denken. Wenn aber etwas bereits festgelegt ist und sich schon vorher in Zukunftsträumen zeigt - man es dann aber trotzdem nicht umschiffen kann - tja, dann ist Schicksal, was sonst? Dann geht es um eine ganz bestimmte Sache, eine ganz bestimmte Auseinandersetzung - die eine Bedeutung hat. Muss ja so sein.


    :rolleyes:

  • Zitat

    Wenn aber etwas bereits festgelegt ist und sich schon vorher in Zukunftsträumen zeigt - man es dann aber trotzdem nicht umschiffen kann - tja, dann ist Schicksal, was sonst? Dann geht es um eine ganz bestimmte Sache, eine ganz bestimmte Auseinandersetzung - die eine Bedeutung hat. Muss ja so sein.

    Hallo @Ukki :) 
    Willkommen im Forum!
    Ich finde das, was du schreibst total interessant, aber ich habe eine Frage:
    Wenn ich in meinen Zukunftsträumen mein Schicksal sehen kann und es nicht mehr ändern kann, dann habe ich es doch zumindest in der Form geändert, dass ich mich darauf geistig-seelisch vorbereiten kann. Dieses Schicksal würde mich also nicht so hart treffen, als wenn ich unvorbereitet darauf treffen würde. Also habe ich es dann ja doch geändert, weil ich es akzeptieren und annehmen konnte, noch bevor es mich 'kalt' erwischt hätte.
    Ich bin zwar vom Schicksal dazu gezwungen worden, meinen Willen aufzugeben und es zu akzeptieren.
    Da bleibt nur die Frage, ob ich mein Schicksal überhaupt wissen möchte?
    Wenn es mich sowieso dazu zwingt, meinen Willen aufzugeben und das unabänderliche zu akzeptieren, dann brauche ich ja keinen Willen mehr und muss nichts mehr wolllen.
    Nur, wenn ich gezwungen werde, meinen Willen zu beweisen, weil es sonst meiner Existenz gefährden könnte, wenn ich meinen Willen zu leben und zu überleben einfach unterdrücke, was mache ich dann? Vertraue ich auf Gott und lasse los, also lasse ich mich im Prinzip 'töten' oder verteidige ich mein Leben und werde im Extremfall dazu gezwungen, ein anderes Leben zu beenden?

  • Denke das es Gott durchaus gibt und dieser einen Plan mit uns hat, von daher denke ich das der Freie Wille eben eine Wunschvorstellung, also ich denke wir Unterwerfen uns in einer Glaubensgemeinschaft oder System immer auch einem gewissen zugeteilten Schicksal, also ich denke eine Grobe Richtung wird vorgegeben ob wir uns für das Gute oder Schlechte entscheiden bleibt uns überlassen.


    Aufgeben ist denke ich das letzte was Gott möchte, denke jeder hat eben im Leben mal etwas zu ertragen was vielleicht weniger mit Schicksal zu tun hat und eher Aufgaben des Lebens sind.


    Denke man bekommt eben nicht alles im Leben und muss innere Entscheidungen treffen die einen vielleicht so kaum bewusst sind und das hat vielleicht etwas mit Schicksal zu tun.

  • Zitat

    [quote='Ukki','https://psychose-forum.com/thread/1120-Schicksal/?postID=10707#post10707']Wenn aber etwas bereits festgelegt ist und sich schon vorher in Zukunftsträumen zeigt - man es dann aber trotzdem nicht umschiffen kann - tja, dann ist Schicksal, was sonst? Dann geht es um eine ganz bestimmte Sache, eine ganz bestimmte Auseinandersetzung - die eine Bedeutung hat. Muss ja so sein.

    Hallo @Ukki :) Willkommen im Forum!
    Ich finde das, was du schreibst total interessant, aber ich habe eine Frage:
    Wenn ich in meinen Zukunftsträumen mein Schicksal sehen kann und es nicht mehr ändern kann, dann habe ich es doch zumindest in der Form geändert, dass ich mich darauf geistig-seelisch vorbereiten kann. Dieses Schicksal würde mich also nicht so hart treffen, als wenn ich unvorbereitet darauf treffen würde. Also habe ich es dann ja doch geändert, weil ich es akzeptieren und annehmen konnte, noch bevor es mich 'kalt' erwischt hätte.
    Ich bin zwar vom Schicksal dazu gezwungen worden, meinen Willen aufzugeben und es zu akzeptieren.
    Da bleibt nur die Frage, ob ich mein Schicksal überhaupt wissen möchte?
    Wenn es mich sowieso dazu zwingt, meinen Willen aufzugeben und das unabänderliche zu akzeptieren, dann brauche ich ja keinen Willen mehr und muss nichts mehr wolllen.
    Nur, wenn ich gezwungen werde, meinen Willen zu beweisen, weil es sonst meiner Existenz gefährden könnte, wenn ich meinen Willen zu leben und zu überleben einfach unterdrücke, was mache ich dann? Vertraue ich auf Gott und lasse los, also lasse ich mich im Prinzip 'töten' oder verteidige ich mein Leben und werde im Extremfall dazu gezwungen, ein anderes Leben zu beenden?
    [/quote]Hallo Pusteblume!
    Deine Frage ist berechtigt. Und ich finde das Maggi schon eine ziemlich gute Antwort gegeben hat. Trotzdem möchte zu deiner Frage gerne eine eigene Antwort formulieren.


    Ich kann diese Antwort nur aus meiner eigenen Perspektive geben. Ich habe mein Leben damit verbracht, diesen Geist verstehen zu können, zu verstehen, was Ganzheitlich dahinter steckt. Ich habe viele Bücher gelesen, mit unzähligen Menschen gesprochen und mich bei all dem daran orientiert, was Jesus (der mir auch als lebendiger Geist erscheint) dazu beigebracht hat. Jesus und Gott sind für mich Eins. Und auch das habe ich erst nach sehr langer Zeit verstehen können.
    Ich habe niemanden finden können, der mir erklären konnte, was hier auf Erden diesbezüglich überhaupt vor sich geht. Alles ist ein großes Stückwerk, wie ein Puzzle. Gott hat mich auf die Suche geschickt, da war ich 13 Jahre alt. Und dann hat Gott mich meine Erfahrungen machen lassen. Alles Geschichten, die ich tatsächlich erlebt habe. Mit und ohne andere Menschen. Meistens aber waren weitere Personen daran beteiligt und könnten bestätigen, dass es so war. Das nur am Rande.
    Als ich Ende Zwanzig war, und mir durch die Welt der Dämonen buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen worden war, da hat Jesus mir dann auf seine eigene Art und Weise gesagt, ich solle doch mal die Bibel lesen. Ich habe die Bibel verachtet und gehasst, weil ich als Adoptivkind in einer Pastorenfamilie aufgewachsen bin, die sehr weit weg von dem gelebt hat, was aus diesem Buch heraus gepredigt wurde. Es geht sehr vielen Menschen ähnlich wie mir, denke ich.
    Nachdem Jesus mir also gesagt hatte, ich solle doch mal die Bibel lesen, da habe ich dieses Buch also dann doch zur Hand genommen und es gelesen. Insbesondere das Neue Testament.
    Eine der Haupttätigkeiten, die Jesus gemacht hat, war, böse Geister und Dämonen auszutreiben. Bevor es den Begriff der Schizophrenie überhaupt gegeben hat, nannte man die gleichen Phänomene "böse Geister und Dämonen".
    Zitat aus Wikipedia:
    Eugen Bleuler schlug 1911 den Namen Schizophrenie für eine Gruppe psychischer Störungen vor, die zuvor Emil Kraepelin unter dem Namen Dementia praecox zusammengefasst hatte. Die Namensgebung entstammt dem zeitgenössischen Denkmodell der Dissoziation. Dazu übernahm Bleuler als damals einziger Universitätsprofessor die Psychoanalyse Freuds und deutete damit viele Symptome.
    ... -
    und das ist "in die Irre führend", denke ich.
    Im Laufe der Jahre habe ich also gelernt, die Dinge aus dem christlichen Kontext heraus zu lesen. Und dafür lege ich die geistige Urgeschichte der christlichen Lehre zugrunde.
    Darin ordne ich alle Dinge zu, um zu verstehen und zu begreifen. Aber das konnte ich nicht immer, denn es fehlten mir die Hintergrundkenntnisse.


    Die Bibel ist von A - Z ein okkultes Buch. Aber das scheint keiner einzigen christlichen Kirche bewusst zu sein.
    Der Sündenfall hat demnach ganz klar etwas mit dem eigenen Willen zu tun. Denn, was der Mensch nicht tat war, Gottes Willen einzuhalten, als er sagte, wir sollen von dem Baum der Erkenntnis nicht essen. Nun sind wir auf Erden... und nähren uns vom Baum der Erkenntnis. Wir sind also Gott fern, wenn man so sagen kann.
    Nun hat Gott sich erbarmt und uns Menschen die 10 Gebote gegeben, an die wir uns wenigstens halten sollen, auf diesem Weg. Aber kaum ein Mensch tut das. In unserem System wird der Gott Hermes angebetet - der Gott der Kaufleute, der Kapitalismus oder auch das goldene Kalb. Wir hängen an vergänglichen Dingen und wollen immer Liebe haben, aber geben?


    Gott hat eine Haushaltung, wenn du so willst. Ein Gesetz, an das er selbst aber auch gebunden ist.
    Wenn man über folgende Aussage aus der Bibel mal nachdenkt: "Der rechtmäßige Herrscher dieser Welt ist der Fürst der Finsternis. Und wir Menschen wandeln in dieser Welt, mit einem von geistiger Blindheit geschlagenem Bewusstsein.
    Der Fürst der Finsternis - die alte Schlange, wie es auch heißt, ist rechtmäßiger Herrscher über diese Welt. Und erklärt wird das in Hiob und seiner Geschichte - und welche Position der Teufel da einnimmt.


    Weißt du, ich wurde in einer Vergewaltigung gezeugt. Und das habe ich mir nicht ausgesucht. Das war nicht freiwillig. Aber mit den Konsequenzen daraus muss ich trotzdem klarkommen. Also NIX mit freiem Willen. Da versagt auch das Gleichstellungsgesetz in unserem Grundgesetz. Ohne Mutterliebe kommst du bereits mit einer schwer angeschlagenen Seele zur Welt. Das sind Defizite, die man nicht ausgleichen kann. Man nicht... - Gott schon :D


    Und was das annehmen des eigenen Schicksals angeht... so gibt es immer wieder Gestalten in der Bibel, die damit ebenfalls große oder größte Schwierigkeiten hatten. Und doch blieb Gott am Ende immer am längeren Hebel sitzen.
    Ich denke, zu erkennen, dass man als Mensch ein Schicksal hat, ob nun gut oder schlecht, bedeutet verstanden zu haben, dass es da noch eine höhere Macht gibt. Ich nenne sie Gott. Menschen in Verzweiflung wenden sich Gott zu. Solange es ihnen aber gut geht, verschwenden sie nicht einen einzigen Gedanken an ihn.
    Du sagst, dein eigenen Willen aufzugeben und zu akzeptieren? Wie das? Der Einzige, der dir deinen eigenen freien Willen nehmen kann, ist Gott, denn der hat ihn dir auch gegeben. Satan versucht das auch bei den Menschen, aber man darf ihm eben keinen Glauben schenken.
    Ich weiß nicht genau was du damit meinst, deshalb kann ich dazu nicht wirklich etwas sagen. Aber wenn du dich selbst dazu gezwungen siehst, etwas zu akzeptieren, dann solltest du dir die Fragen stellen:


    1. Wo kam es her, wann fing es an?
    2. Wohin führt es mich, womit lande ich damit?
    3. Wovon hält es mich ab?


    Aus den Antworten dieser 3 Fragen lässt sich sehr Vieles erkennen und beantworten. Sicher landest du dann auch bei der Erkenntnis, dass es da etwas geben muss... etwas Unsichtbares, dass für dich einen Plan hat. Fragt sich eben, wer oder was dahinter steckt.
    Was genau hast du akzeptiert? Darf ich dich das fragen?


    Wenn du Zugang zu dieser Unsichtbarwelt hast, dann toben in deinem Leben hoch kreative Kräfte. Die größten Künstler aller Zeiten waren beseelt davon. Siehe Van Gogh, der sich im Wahn ein Ohr abschnitt. Ghoethe war okkult, so wie unzählige Andere auch.
    Und mit einem Künstler ist es so. Ein Künstler hat nur zu 20% ein eigenes Leben. Die restlichen 80% ist er Sklave seiner kreativen Kraft, bzw. der kreativen Kraft, die da Besitz von ihm ergriffen hat.


    Für die Kreativität aber ist widerum Luzifer zuständig, der einst, als schönster und herrlichster Lichtträger die Schöpfung Gottes verwaltete, bevor er egoistisch, hochmütig, neidisch und bösartig wurde und selbst gerne Gott sein wollte.
    Wenn du also aus deiner Lage der erzwungenen Akzeptanz - für was auch immer - etwas Kreatives gestalten solltest, würdest, - was wäre die Botschaft darin. Das möchte ich dich fragen?


    Was das "den Anderen töten und oder sich selbst aufgeben" angeht... So hat Jesus mit bösen Geistern und Dämonen immer kurzen Prozeß gemacht. Ohne lange zu fackeln und er diese beseitigt - im Interesse der wahren Liebe. Und die wahre Liebe ist Gott.
    Wenn du diese deine Fragen an Jesus stellst, und dich ihm mal zuwenden würdest, also dich damit beschäftigen würdest, was dieser mann überhaupt so gelehrt hat, was für ihn wichtig war und was nicht, dann lässt er dir bestimmt eine Antwort auf deine Fragen zukommen.
    Was Gott bestimmt nicht will, ist das du dich selbst aufgibst. Ganz im Gegenteil. Aber vielleicht musst du etwas in deinem Leben aufgeben, oder einen Teil von dir aufgeben, der nicht von Gott ist, sondern von den Mächten der Finsternis. Vielleicht hast du es nur noch nicht erkannt und fühlst dich deshalb gezwungen.
    Wenn Gott einen Menschen zu etwas zwingt, dann hat sich später immer wieder herausgestellt, dass es gut für den Menschen war, und richtig.


    Du musst dich in einer schrecklichen Zwangslage befinden, so wie sich das da oben anhört. Und wenn dem so ist, dann steckst du vielleicht in einem Teufelskreis? Ein Teufelskreis muss man durchbrechen und das tut man meistens, indem man über sich selbst hinauswächst.
    In der Regel fehlen die erlösenden Gedanken, Ideen und die daraus resultierenden Möglichkeiten.
    Möglickeiten gibt es immer, nur sieht man sie oft nicht - eben, weil wir im geistigen Reich der Finsternis leben.
    Ich kann dir mehr dazu nicht sagen, weil ich nicht weiß, was dich gefangen hält. Aber du solltest dich selbst keines Falles aufgeben. Frag mal Jesus. Mach das alleine, in deinem Zimmer unter dem Dach... also im Inneren deiner Seele. Und sei gewiss, er hört dich. Und dann musst du mal ganz still in dein Herz lauschen, ob du seine Antwort hören oder fühlen kannst. Nicht im Sinne von Stimmen hören im Kopf, ne... Aber die wahre Antwort kann dein Herz fühlen, da bin ich mir sicher. Ich wünsch dir viel Glück auf deinem Weg.
     :saint:


    So, eine so lange Antwort...
     :S

  • Ich habe meinen Beitrag editiert, weil es auch böse Geister gibt, die andere Menschen dazu verleiten in der Öffentlichkeit ihre persönlichen Probleme breit zu treten.

  • Warum hast du Angst angegriffen zu werden von jemanden. Wenn dich jemand umbringen möchte, dann kann man von Notwehr sprechen wenn man sich wehrt. Mir wundert es das du dich mit so einen Gedanken beschäftigst, oder hat es jemand auf dir abgesehen? Normal kommt man ja eher kaum in so eine Situation, von daher die Frage.

  • Du hast mich gefragt, welche meine Botschaft wäre @Ukki.
    Meine Botschaft wäre, nicht mehr an das zu glauben, was uns dieses System, in dem wir leben, als allgemeingültige Wahrheit erklärt.
    Es gibt nur eine Wahrheit und nicht viele Wahrheiten.
    Und diese eine Wahrheit ist das, was unser Herz uns sagt.
    In der Bibel steht es geschrieben. Jesus war die Verkörperung der absoluten Liebe und Hingabe zu Gott.
    Und den Menschen.

  • Ich unterbreche mal das Thema. Wem es immer einen gut geht , der lernt das irgendwann nicht zu schätzen , weil es zur Gewohnheit wird.


    Wie mit dem Geld. Wenn man genug davon hat , dann wird man auch nicht glücklicher.


    Wer oft Schlechtes erfahren hat , der wird die Zeiten , in dem es ihm gut geht schätzen zu wissen.


    Als Beispiel kann man den Sündenfall her nehmen. Adam und Eva haben im Paradies gelebt und es nicht geschätzt , weil es ihnen ja immer gut ging. Dadurch wird man hochmütig , arrogant und grössenwahnsinnig , einfach weil es zur Gewohnheit wurde , das es einem gut ging.

  • Zitat

    Als Beispiel kann man den Sündenfall her nehmen. Adam und Eva haben im Paradies gelebt und es nicht geschätzt , weil es ihnen ja immer gut ging. Dadurch wird man hochmütig , arrogant und grössenwahnsinnig , einfach weil es zur Gewohnheit wurde , das es einem gut ging.

    Nein, so denke ich nicht.
    Ich denke nicht, dass es Adam und Eva zu gut ging. Es war ihnen gar nicht bewusst, was es heißt, dass es einem gut geht, so wie du es ausdrückst. Sie kannten es gar nicht, was es heißt, dass es einem schlecht gehen könnte.
    Ergo hatten sie gar keine Vergleichsmöglichkeiten und konnten gar nicht hochmütig, arrogant oder grössenwahnsiinnig deswegen sein. Sie waren ja auch die ersten Menschen laut Bibel, also konnten sie sich auch nicht mit anderen Menschen vergleichen.

  • Meiner Meinung gibt es immer verschiedene Wahrheiten, klar gibt es womöglich eine absolute Wahrheit die liegt aber bei Gott, also man kann sich dem höchstens annähern oder erkennen indem man seine schlechten Eigenschaften hinter sich lässt und versucht in seinen Bereich wo man sich auskennt eben das beste zu machen.
    Auch denke ich das die Wahrheit im Herzen womöglich liegt, nur wird man durchaus auch getäuscht kann auch geblendet werden von dem was man fühlt und wahrnimmt, auch durch die eigenen Fehler und die der Gesellschaft wird man geblendet, gerade das erleben wir Psychotiker ja oft das wir womöglich zu stark nach unseren Gefühlen gehen, also liegt die Wahrheit vielleicht dort was unser Innerstes sagt und weniger beim Herz was ja mehr die Gefühlswelt ausdrückt.


    Wie du das meinst mit einer Botschaft @Pusteblume, verstehe ich nicht also den Kontext dahinter, also was dir direkt an dem System stört und was du als allgemeingültige Wahrheit wahrnimmst welche du ablehnst? Mir passt auch so einiges nicht, denke aber wir bestimmen zum Teil selbst das System in dem wir leben und können man kann sich einmischen und verändern indem man seine Meinung sagt oder einfach ein gutes Vorbild ist.
    So wie Jesus etwa ein gutes Vorbild war gibt es auch schlechte Vorbilder also auch Religiöse und das stellt meiner Meinung nach das Böse dar. Die Liebe zu Gott besteht immer auch aus der Liebe zum Menschen finde von daher den Schlusssatz von dir sehr gut.
    Im Islam dagegen ist etwa eine absolute Hingabe zu Gott die gepredigt wird und die Hingabe und Liebe zum Menschen wird unterbunden, von daher war für mich Mohammed eben ein falscher Prophet, da er wohl seine absolute Hingabe sich und seinem Gottesbilde also Gott gab und den Menschen eine Ideologie aufzwang die gegen die Menschheit gerichtet ist, also auch gegen Jesus.
    Von daher kann man Religionen nicht nur mit dem Herzen sehen man muss auch noch zwischen gut und Böse unterscheiden und Jesus war meiner Meinung auch ein Mensch trotz dessen absoluten Hingabe also ich glaube das durchaus was die Botschaft von Jesus Christus war, aber er hatte wie alle eben auch Fehler und ich glaube das die Überhöhung von Gott indem man meint Gott und Jesus Christus wird es alleine Richten eher ein Aberglaube ist, also ich finde man sollte versuchen wo man kann selbst einen positiven Beitrag zu leisten und sich zu sehr im Spirituellen oder Esotherischen zurückzuziehen ist finde ich auch eine Art von Ideologie, also man muss da versuchen Maß zu finden und blinder Glaube blendet auch vor Problemen die es gibt.
    Heute sieht man es ja auch, das sich viele Christen nennen und ganz anderes Leben führen, Religion verleitet oft dazu auch achtlos zu leben also alles in die Hand Gottes zu legen und zu meinen der Glaube allein wird es schon Richten, weis auch nicht also ich habe die Erfahrung in der Psychose gemacht das Religion auch gute und schlechte Seiten hat also man vielleicht mehr versuchen sollte einen Lebendigen Glauben zu führen, der eben Vorbildfunktion übernimmt und weniger sich in Schriften oder gar den Alten Testament einzugraben.
    Also ich für meinen Teil bin der klaren Ansicht das es das Böse gibt und Religion vor allem auch der Islamische Glaube beispielhaft ist dieses erst zu Erwecken, also ich denke Bibel und Koran und so sind psychotische Schriften die zwei Extreme immer aufzeigen und das man diese wenn überhaupt nur im Gesamtkontext verstehen kann.
    Was das mit Schicksal zu tun hat, denke ich das man sein Schicksal und das anderer weniger in die Hand von Ideologisierten Schriften legen sollte, das Neue Testament das von Jesus Christus spricht finde ich dagegen gut und unterscheidet sich auch vom Rest der Bibel stark.

  • Zitat

    Als Beispiel kann man den Sündenfall her nehmen. Adam und Eva haben im Paradies gelebt und es nicht geschätzt , weil es ihnen ja immer gut ging. Dadurch wird man hochmütig , arrogant und grössenwahnsinnig , einfach weil es zur Gewohnheit wurde , das es einem gut ging.

    Glaubst du das es Adam und Eva überhaupt gab? Ich glaube nicht. Ich denke wenn ist das nur als Gleichnis zu verstehen und drückt aus das der Mensch so etwas wie eine Erbsünde hat, also wir auch die Probleme unserer Gesellschaft und Systems tragen müssen und das Paradies auf Erden eben eine Idealvorstellung wäre indem es keinen freien Willen mehr gäbe. Also es gibt ja die Evolutionstheorie und die ist durchaus Logisch aufgebaut, also das wir vom Affen abstammen und Adam und Eva ist eben eine Geschichte.

  • Kannst du mir ja sagen was die Botschaft war und was diese Botschaft für einen Sinn macht? Ich habe es ja auch mal gelesen das Neue Testament und den Gottesdienst besucht früher öfter als Heute. Bin auf keine einhellige Wahrheit gestoßen, es gibt viel mehr darin finde ich viele Gleichnisse die man so und so auslegen kann, was diese auch irgendwo Zeitlos macht und Aktuell.

  • Man kann sich Erkenntnis nicht anlesen oder erklären lassen @Maggi.
    Eine Erkenntnis hat man oder hat man nicht.
    Die Botschaft von Jesus war absolute Liebe und Hingabe zu Gott und den Menschen.
    Wenn du schon nach dem Sinn fragst, bezweifelt du ja schon von vornherein die Botschaft. Das sagt mir, dass du sie (noch) nicht verstanden hast.

  • Religionsfetischismus kann einen auch in die Irre führen.Dann bleibt man in einem vorgegebenen Denksystem.Ich bin der Meinung man sollte sich aus allen Religionen das beste raussuchen und dann ordentlich mischen dazu noch ne Prise westlichen Humanismus und Psychologie.Dann hat man das Dressing für den Kopf Salat.

  • @Pusteblume, wie soll diese absolute Hingabe zu Gott und den Menschen denn ausschauen, das ist doch die Frage die ich dir/mir stelle, kannst du das vielleicht in ein paar Sätzen erklären wie man es also heutzutage verstehen sollte diese Botschaft aus deiner Sicht?
    Bin ja (auch) Christ, habe aber vielleicht weniger eine klare Vorstellung davon wie diese Hingabe zu Gott und den Menschen ausschauen kann und sollte, versuche es aber trotzdem nach meinem besten Gewissen, denke eben in der Realität stößt man oft an seine Grenzen zu dem was Jesus sagte und was machbar(für einen selbst) ist, aber man bekommt schon eine Richtung vorgegeben wie man sich verhalten sollte vom Christentum oder Jesus, denke aber das die Botschaft immer etwas anders bei Jedem ausfällt und wüsste eben gerne was du mitgenommen hast daraus.
    Habe das Neue Testament ca. einmal gelesen, also gehe eher so mal in den Gottesdienst und höre mir es dort an, denke das man da viel von der Gewaltlosigkeit die Jesus Predigte lernt, also das diese im Kopf beginnt etc. , also für mich ist die Botschaft vielleicht etwas weniger Einhellig und denke die Gleichnisse und so spiegeln vieles auch Aktuelles wieder und sind sehr Inspirierend.


    Kann auch von jeder Religion zumindest etwas abgewinnen und denke man sollte das beste daraus mitnehmen, ähnlich wie King Kong es beschreibt. Was jetzt weniger heißt das man dafür die Religion verwässern muss, also eben auch von den positiven Aspekten anderer Religionen etwas lernen kann.