Inwieweit braucht es heute noch Religion?

  • Wie seht ihr das, braucht es zwingend eine Religion oder ist diese zum Teil auch überflüssig und sollte Wissenschaftlichen Sichtweisen über das Leben weichen?


    Frage mich immer warum man sich an Religionen so sehr festklammert wo es ja lediglich ein Glaube ist, der von damaligen Propheten oder Menschen die eine genaue Vorstellung von Gott hatten gegründet wurden und oft ja auch daneben liegen oder gelegen haben, wenn man etwa das Christentum früher oder den Islam heute anschaut, zeigt die Religion eine gewisse Rückwärtsgerichtetheit, was manchmal schön und einladent erscheint und andererseits genau das Gegenteil bewirkt.


    Welche Rolle denkt ihr sollte Religion heute spielen?

  • Religion ist kein glückliches Wort für das was Religion den Menschen bedeuten soll. Wenn man es schafft sich das Wort und den Begriff der Religion neu und frei zu denken, dann ist damit das gemeint was dem Menschen bei Gott und beim Nachleben und bei dem Geist hilft und zusammenführt mit dem was andere Menschen über Gott und das Nachleben und dem Geist denken und dabei gern haben. Beispielsweise ist es gut bei Religion an Priester zu denken die dir helfen von bösen Sünden loszukommen. Oder die ein Heilungsgebet sprechen oder die das Sakrament von Brot und Wein austeilen. Religion soll dabei sichern daß Religion ein sanftes Joch bleibt. Denn das Menschenleben so wie es ist bedingt eine Religion. Es muß nur gut gemacht werden so daß sich der Mensch auf Religion als einer guten Kraft im Leben verlassen kann, so wie er sich auf gute Politik und gute Kultur usw verlassen können muß.

  • Religo ... bedeutet Rückbindung, und in Bezug auf Religion Rückbindung an die geistige Herkunft und Wurzel allen Seins, insbesondere des menschlichen Geschlechts. Das eigentliche ursprüngliche Christentum ist die Lehre über die Liebe und den tieferen Sinn der Liebe und das Gott die Liebe selbst ist.
    Und siehe da, ist es nicht die Liebe, die hier auf Erden am meisten fehlt? Und war es nicht immer wieder die fehlende Liebe, die Menschen krank werden lässt. Heute bräuchten alle Menschen mehr denn je die richtige Religio - dann bliebe allen Menschen viel Leid und Unheil erspart.
    Die meisten Menschen mit psychiatrischen Grunderkrankungen sind krank geworden, durch einen Mangel an Liebe, bzw, einer Konfrontation mit dem Bösen im Menschen, ob nun unsichtbar oder sichtbar, ist dabei zweitrangig. Im Wesentlichen ist es immer das gleiche. Missbrauch aller Arten sind im Hintergrund zu finden. Und wenn sich das verselbständigt, dann ist das ein Schatten der Vergangenheit, der angefangen hat, ein Eigenleben zu führen.
    Alle Menschen die ich kenne, die eine psychiatrische Grunderkrankung haben, sind zuvor Opfer bösartiger Mitmenschen geworden, oder haben sich auf einem falschen Niveau auf Esoterik und Magie eingelassen, tragen Schatten der Vergangenheit (Erbgut okkulter Natur - manchmal über Generationen hinweg) mit sich herum, oder haben Alkohol und Drogen genommen. Alles Dinge, die der liebe Gott nicht gut findet. Und alles Dinge die Macht über einen haben, und nicht gut (gewesen) sind.


    Religion ist auch die Lehre über die Wahrheit. Wäre der Mensch von Grund auf ehrlich, wer säße denn dann noch auf seinem Platz in der Gesellschaft?


    :huh: